
Ein heißes Wochenende in den Vogesen
Das Wochenende bot ideales Sommerwetter, allerdings mit extrem hohen Temperaturen. Während der Fahrt bergauf hatte besonders Alain im Beifahrersitz mit der Hitze und dem feuerfesten Anzug zu kämpfen. Oben angekommen, musste er erleichtert aus der Montur schlüpfen – ein sichtbares Zeichen, wie fordernd dieser Anstieg sein kann.
Fahrleistungen und Eindrücke
Der Volvo 142 zeigte sich von seiner besten Seite und lief sehr zuverlässig. Dennoch wurde deutlich, dass der lange und steile Anstieg am Ballon d’Alsace nach mehr Motorleistung verlangt hätte. Wie Philippe bemerkte, „ein stärkerer Motor wäre willkommen“ (Referenz: 1054226).
Trotz der begrenzten Leistung hielt sich das Team hervorragend. Schon früh konnten sie eine BMW M3 einholen – eine beachtliche Leistung. Auch bei den folgenden Auffahrten bewies Philippe seinen Fahrstil: im Abstand von 15 Sekunden starteten die Fahrzeuge, doch der Volvo 142 holte regelmäßig andere Teilnehmer ein und überholte souverän.
Persönliche Eindrücke
Die ersten Fahrten dienten noch der Orientierung, denn Philippe kannte die Strecke zu Beginn nicht. Im ersten Video, das er dokumentierte, war die Premiere zu sehen. Beim vierten Lauf hatte er sich bereits gut eingewöhnt – auch wenn die zusätzlichen 100 kg durch Alain als Beifahrer ein kleines Handicap darstellten, wie beide mit einem Augenzwinkern anmerkten.
Fazit
Insgesamt erlebten Philippe Jouanne und Alain Stempfer ein herausragendes Wochenende am Ballon d’Alsace. Der Volvo bewies seine Zuverlässigkeit und Sportlichkeit, auch wenn er an manchen Stellen mehr Kraft gebrauchen könnte. Die Stimmung war ausgezeichnet, die Fahrten spannend, und es gab reichlich Gesprächsstoff – nicht zuletzt für Alain, der sicher noch von seinen Erlebnissen auf dem Rückweg aus dem Urlaub berichten wird.
Fotos und Videos vom Event runden die Eindrücke ab und lassen die Begeisterung für diese traditionsreiche Bergveranstaltung lebendig werden.
Was:
Ballon d’Alsace
Wann:
Freitag 08. bis Sonntag 10. August 2025
Wo:
Belfort (Frankreich)

Am Donnerstag hieß es unseren Serviceplatz aufbauen, wieder gab es viele Hände und ein schnelles Ende.
Freitag früh um 6 Uhr ging es zu den Besichtigungen der Prüfungen, nach 450 km im Volvo war Steffen und mir erneut klar, der Volvo ist nichts für lange Strecken, das Gesäß war platt und eingeschlafen. Die Außenprüfungen werden Schweine-schnell sein und bei uns ist im 4. Gang bei 160 km/h Ende.
Um 18:12 Uhr ging es dann mit der Startnummer 75 endlich für uns los, Showstart in Grömitz an der Strandpromenade und weiter zur WP1.
Diese wurde auch gleich von der Startnummer 3 unterbrochen, schwerer Unfall (beiden geht es wieder gut). Da die Strecke blockiert war wurden wir zur WP2 geleitet. Hier gab es auch ein Unfall und wir wurden wieder abgeleitet, somit sind die ersten 2 Prüfungen um, kein Meter gefahren aber ab zum 1 Service.
In diesem wurden wir aus unserer Küche schonmal mit einem leckeren Abendessen belohnt, fürs nix tun. Die Jungs vom Service hatten auch Freizeit.
Es ging in die 2 Schleife, WP1 jetzt WP3 noch gesperrt, also weiter zur WP4. Jetzt durften wir fahren und konnten die 4. Zeit von 9 Volvos erfahren.
Gegen 0:00 Uhr sind wir zu Bett gewesen und 8:33 Uhr ging es auch schon wieder los. Jetzt erwarteten uns die Prüfungen auf Putlos mit hohen Schotteranteil, also wurde im frühen Service auf Schotter umgesteckt.
Wir konnten auf den bevorstehen 4 Prüfungen dort unsere Position vom Vortag verteidigen, die Prüfungen haben so viel Spaß gemacht dass wir im Ziel schön gefeiert haben. Dabei passiert es auch, dass ich meinen Helm absetzte, hinten ins Auto legte und nach ca. 1,5 km Verbindungsetappe merkte, ich kann das Tacho gar nicht lesen - Scheiße! Brille auf dem Dach liegen gelassen, weg.
Wofür haben wir Service bei? Zum Besorgen einer Brille, damit der Silvio wieder was sieht. Es wurde kurz angerufen und auch gleich mitgeteilt, dass die Servo Geräusche von sich gibt. Im Service angekommen gab es die Lesehilfe von Mutti, ok eine Feldstraße sah jetzt so breit wie eine Autobahn aus, aber dieses kann ja auch von Vorteil sein, machen wir das Beste daraus.
Bei der Servo ist der Halter gebrochen und es war für die Jungs ein Kinderspiel. Provisorium wurde hergerichtet und diese halten ja bekanntlich...? So war es auch.
Die nächsten 4 Prüfungen wurde wieder auf Asphalt gefahren und dementsprechend steckte man andere Reifen drauf.
Wp9 konnten wir noch fahren, lief aber nicht so gut für uns, die zarten 100 PS am Rad wollten oder konnten nicht das erreichen, was wir wollten. Nur die 7. Zeit.
Wp10 gab es einen Unfall eines schwedischen Volvo-Teams, wieder war die Strecke blockiert und wir wurden umgeleitet.
Wp11 gleich Wp9 mit selbem Ergebnis.
Wp12 wurde abgesagt und wir sind Richtung Grömitz zur Zielrampe.
Nach 7 von 12 Prüfungen (5 wurden unfallbedingt abgesagt) konnten wir mit dem 3. Platz in der Klasse mehr als glücklich sein. Für den deutschen Volvo-Cup gab es als Belohnung für uns volle Punktzahl.
Glücklich sind wir beide auch mit der Rundumbetreuung im Service, gefüllt standen in jedem Service mehr Leute auf der Plane, die sich um den Volvo kümmerten wie anfangs. Wir wurden auch in dieser Zeit von der Küche herzhaft versorgt und müssen wohl unsere Gurte demnächst neu markieren, Nach Service 1, nach Service 2 usw. irgendwann ist das Band aber zu Ende.
Den Abend über schwärmten wir beim Bier von der Ostseerallye und es war klar, 2025 kommen wir wieder.
Ein fettes Dankeschön an alle Beteiligten, die zu dieser Veranstaltung beigetragen haben, alleine wäre dies nie möglich gewesen!
Nun heißt es aber volle Konzentration auf den nächsten Lauf: Als nächstes geht es nach Badschmiedeberg in Sachen-Anhalt, ein Lauf zum Schottercup, drückt uns die Daumen dass wir die Tabellenspitze weiter verteidigen können.
Driftliche Grüße
Euer Silvio

Die ADAC Ostsee-Rallye steht auch bei uns auf dem Plan - der letzte Saisonstart der Deutschen Rallye-Meisterschaft und wir vom Volvo-Cup dürfen mitspielen.
Unsere Vorbereitung laufen schon seit langem, jeder im Team hatte seine Aufgabe von selbst erkannt, es wurde organisiert oder erledigt. Unser Team ist einfach ein Selbstläufer und dafür vorab mal wieder ein dickes Dankeschön!
Ted Malm ist mit seinem Volvo Euro Cup und 18 Volvos aus Schweden und Norwegen auch am Start, mit insgesamt 22 Volvos sind wir bei dieser Veranstaltung die stärkste Klasse.
Nach 8 Jahren Pause wird sich Stefan Haberland vom Tegernsee mit einem gemieteten Volvo 940 bei uns auf die Plane gesellen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.
Vor uns liegen zwölf harte Wertungsprüfungen über eine Distanz von insgesamt 135 Kilometern. Der Showstart ist am Freitag um 17:01 Uhr auf der Festwiese an der Uferstraße in Grömitz, danach geht es auf die ersten vier Wertungsprüfungen. Die erste Etappe endet abends gegen 20:44 Uhr, wenn die Fahrzeuge zum Service am Rallyezentrum in Lensahn eintreffen.
Am Samstag beginnt die zweite Runde um 08:36 Uhr auf dem Truppenübungsplatz Putlos mit vier Königsprüfungen, die von ihrer Streckencharakteristik und Lage direkt an der Ostsee einmalig in der deutschen Rallye-Szene sind. Es folgen vier weitere WPs, ehe die Top-Drei jeder Klasse gegen 18:30 Uhr zur Zieldurchfahrt in Grömitz erwartet werden, wo auch die finale Siegerehrung stattfindet.
Was:
ADAC Ostsee Rallye 2024
Wo:
Lensahn/ Ostholstein
Wann:
06.09.2024 - 07.09.2024

Am 20. Juli ging es zur Rallye nach Teterow, ein Bergring gedacht für Motorräder.
10 Volvo sind mit am Start gewesen. Bei bestem Wetter war uns klar, das wird heiß, auch im Auto.
12:30 Uhr ging es dann für uns los und Thema „heiß“ zeigte sich in Form der Anzeige. Wir, bzw. der Motor wollte anfangen zu kochen, vermutlich hat der Lüfter gehangen. Wir rollten mit Hilfe der Schwerkraft den Berg runter zum Start. 5,4 … Motor an, 3,2,1 los. Es sollten 3 Runden gefahren werden. Aufgrund der Temperaturanzeige kurz überlegt, ob wir rausfahren sollten, ach nö der hält schon.
Im Ziel angekommen wurde uns die Fahrzeit eingetragen und siehe da, der Lüfter spielte auch wieder mit, Temperatur ging runter. Kurzer Check unter die Haube, weiter auf zur Wertungsprüfung (WP2).
Diese war sehr rollig und es trug uns oft weit nach außen.
WP3 diesmal ohne kochendem Wasser, dafür etwas zügiger.
WP4, die eben noch rollte, hat einen Abzweig hinter einem Stein. Diesmal war Grip da, ich hatte es unterschätzt und somit wollte das Baby viel zu früh in die neue Fahrtrichtung. Kurzer Knall und man dachte, das Rad ist ab.
An dieser Stelle konnten wir aber nicht stehen bleiben, es wäre keiner vorbeigekommen. Vortrieb war noch da, also ging es auf gefühlten 3 Rädern die 400 Meter weiter bis zum Ziel.
Wir waren raus.
Da ich von Teterow mit der Familie in den Urlaub gestartet bin, hat Copilot Steffen den Volvo mit Heim genommen, Vatern Fred Mollitor hat Montag die Werkstatt durchsucht und sämtliche SKANDIX Tüten gegriffen, um diese zu Steffen zu bringen. Dienstagnachmittag die Nachricht: Volvo ist fertig und vermessen. Das nenne ich Bestzeit, gesamt Platz 1!
Unser Urlaub endet am 3.8. in Wangels an der Ostsee und dort werden wir die Holsten Rallye fahren, dank allen fleißigen Helfern ist dieses möglich.
Ich liebe mein Team und bin mega dankbar!
Liebe Grüße, Euer Silvio und das Team von SKANDIX-Motorsport.
Fotos: Stephan Metzker
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Der Cast
Der jüngste Fahrlehrer im Easy Drivers Team Berndorf / Bad Vöslau, ist der 21-jährige Tobias Reischer welcher den Rallye-, sowie Endurosport bereits zur Muttermilch beigemengt bekam. Die Konsequenz daraus ist, dass er auch hauptverantwortlich für das Casting, also das erste EASY DRIVERS NO ROADRUNNING TEAM unter Wettbewerbsbedingungen verantwortlich war. Nicht länger als drei Jahre im Besitz des Führerscheins, Teamgeist, technisches Grundverständnis, Stressresistenz und eine gewisse Portion positiven Wahnsinn waren die Zutaten, um es in das Team zu schaffen.
Leon, Cornelius und Moritz waren es schließlich, welche sich mit Tobias hinter dem Lenkrad 10 Stunden abwechseln sollten.
Die Vorbereitung
Die GP Racing & Fahrschulbetriebe GmbH, stellte für das EASY DRIVERS NO ROADRUNNING PROJEKT einen Volvo 940 mit Heckantrieb zur Verfügung, ebenso alle nötigen Sicherheitsfeatures.
Zusammenbauen, bzw. schweißen mussten die drei jungen Herren unter tatkräftiger Mithilfe von Tobias das Renngefährt selber.
Die Logistik
Die Ersatzteile konnte sich das Team selbst aus dem großen Fundus des Vereins Volvo Rallye Team Triestingtal unentgeltlich auswählen. Dabei wurde das Team bei der Auswahl mitzunehmender Ersatzteile von Projektleiter Georg Gschwandner unterstützt, welcher auf 20 Jahre Motorsporterfahrung mit Volvo-Youngtimern zurückgreifen kann. Servicefahrzeug, Autotransportanhänger, Wohnwagen, Servicezelt, Werkzeug und Treibstoff wurden zur Verfügung gestellt. Für die Verlegung aus dem Triestingtal in das nördliche Waldviertel war das Team aber selbst verantwortlich… glücklich wer in jungen Jahren gleich zumindest den BE-Führerschein ergänzt.
Der technische Support
Wie in dem Projekt vorgesehen, bekommen die jungen Herren und Damen bei ihren Renneinsätzen für die notwendigen Servicearbeiten professionelle Unterstützung, welche der Motor Club Leobersdorf (MCL 68) zur Verfügung stellt.
An diesem Wochenende war das mit Andreas Hubmer ein aktiver Rallyefahrer des MCL 68. Jener hat sein Rallyefahrzeug gemeinsam mit Lebensgefährtin und Beifahrerin Jenny Hofstädter selbst auf das penibelste neu aufgebaut und konnte nun vor Ort der nächsten Generation unter anderem die Notwendigkeit der Improvisationskunst im Motorsport vor Augen führen.
Das Rennen – die Daseinsberechtigung des Projekts
Der Start erfolgte stehend, die Fahrzeuge waren in einem schrägen Winkel zur Start-Ziel Geraden aufgestellt.
Der Untergrund der Strecke in Rappolz besteht zum größten Teil aus einem Lehmboden und war vom Regen der letzten Tage dementsprechend aufgeweicht. Die teaminterne Taktikbesprechung kam zu dem Schluss, dass Tobias den ersten Stint fahren sollte. Tobias behauptet sich von Anfang an im Spitzenfeld. Das Rennen war am Anfang von vielen Positionskämpfen geprägt, welche nicht selten mit kleineren Kollisionen oder Drehern endeten. Und genau in dieser Phase eines solchen Rennens kommt nun das EASY DRIVERS NO RODRUNNING Projekt voll zu seiner Geltung. Denn während unverbesserliche Road-Runner nach einer Kollision im Straßenverkehr mit anderen Fahrzeugen, Bäumen, Laternen oder Leitplanken auf Grund ihrer Selbstüberschätzung massive Schäden, Verletzungen oder im schlimmsten Fall Tote zu beklagen haben, bleibt es im Rahmen solcher Veranstaltungen, wegen eben der vorgeschriebenen Fahrzeugsicherheitseinrichtungen bzw. der Auslaufzonen einer Rennstrecke, bei kleineren Blessuren an der Karosserie, welche bei solch einem Rennen durchaus üblich sind.
Das Voraugenführen des Zusammenhaltes in einem Motorsportclub
Tobias übergab dann den Wagen, noch immer im Spitzenfeld klassiert, an Cornelius. Mittlerweile hatte sintflutartiger Regen eingesetzt. Fahrern und Fahrzeugen wurde alles abverlangt.
Das Renntempo wurde deutlich langsamer, die Kollisionen auf Grund des rutschigen Untergrundes immer unvermeidbarer. Irgendwann bekam Cornelius von hinten einen Schupps und fuhr in einem Erdwall. Das rechte Vorderrad entwickelte rasch ein Eigenleben und steckte im rechten Kotflügel. Der Volvo wurde im strömenden Regen zum Service geschleppt. Rasch wurde eine abgerissene Zugstrebe an der Lenkung festgestellt, just eines der wenigen Teile welches die Jungs nicht eingepackt hatten.
Der MCL 68 war aber durch das Team „die Öchn“ mit einem zweiten Volvo am Start. Selbstredend wurde dem EASY DRIVERS NO ROADRUNNING TEAM das Ersatzteil aus dem Fundus überlassen. Wer nun bei der folgenden Reparatur eine klinisch saubere, gut durchlüftete KFZ-Werkstätte vor dem geistigen Auge hat, irrt. Andreas, Tobias und die Jungs legten sich voller Motivation im strömenden Regen auf den lehmigen Boden, Matten und dergleichen waren längst überschwemmt. Die Reparatur gelang und so konnte der nächste Fahrer wieder auf die Strecke. Sämtliche Teammitglieder sahen aus, als hätten sie an einem Schlammcatchwettbewerb teilgenommen, waren aber trotzdem überglücklich, dass der Volvo wieder fuhr.
Freilich die Spitzenplatzierung war dahin, der Rundenrückstand angewachsen, aber man hatte ja nie einen Anspruch auf eine solche gestellt. Man wollte einfach einmal dabei sein, hatte eine lässige Vorbereitungszeit, hat viel über Technik und Sicherheitsstandards in Motorsportfahrzeugen erfahren, lernte die Kameradschaft des MCL 68 kennen und war sich gewiss, sein Hobby ohne Gefahr der Illegalität und den etwaigen Verlust des geliebten Führerscheins ausleben zu können. Es war daher auch nicht schlimm, dass bei widrigsten äußerlichen Bedingungen schlussendlich die Hinterachsaufhängung den Dienst quittierte und die Kardanwelle zerstörte. Auch das hätte man vor Ort noch reparieren können, denn diese Teile hatte das Team in Reserve eingepackt, man entschloss sich aber dann doch zur Heimfahrt. Bereits am Heimweg wurden schon neue Pläne geschmiedet und Listen erstellt, was man an Ausrüstung und Equipment erneuern, bzw. ergänzen muss.
Das Fazit
Fazit des EASY DRIVERS NO ROADRUNNIG Projektleiter Georg Gschwandner: „Diese jungen Herren haben mit bzw. in diesem Projekt massiv viel gelernt und sind nun unsere ersten aktiv gewesenen Botschafter.” Projektassistenzleiterin Ulli Kornek ergänzte: „Wie sehr dieses Projekt bei den jungen Führerscheinbesitzer- und innen für Aufmerksamkeit sorgt, zeigen die vielen Anfragen welche wir seit geraumer Zeit dazu bekommen.”
Georg Gschwandner über die nächsten Pläne befragt, antwortet: „Wir haben nun für ein 24 Stunden Rennen am 31.8/1.9. 2024 zwei Fahrzeuge genannt. Es sollen dort gemischte Teams aus erfahrenen MCL 68 Mitgliedern und jungen Leuten an den Start gehen.
Weiters wollen wir versuchen, Sponsoren zu finden, denn auch der billigste Motorsport und seine Logistik benötigen finanzielle Mittel und eines ist gewiss, wer hier unterstützt, tut es für eine gute Sache und hat seinen Anteil daran, dass die Straßen etwas sicherer werden!”

Konkret geht es dabei darum im speziellen jungen Autofahrer und innen welche eine Affinität zu Motorsport und generell schnellen Autos aufweisen eine Möglichkeit zu bieten in diese Materie aktiven Einblick zu erhalten ohne die Gefahr der Illegalität von „Parkplatzrennen“ oder im Rahmen von Roadrunnertreffen illegal durchgeführten „Rennen“ welche oftmals in Katastrophen enden oder zumindest zum Verlust des geliebten Führerscheins führen.
Der MCL 68 als ältester aktiver Rallyeclub Österreichs hat in den letzten Jahren gemeinsam mit dem Verein Volvo Rallye Team Triestingtal zahlreiche Rallyeschnuppertage absolviert und mit Theorie und Praxis - Rallyeseminaren vielen jungen Interessierten den Weg zum aktiven Rallyesport geebnet oder zumindest eben im Rahmen von sogenannten „Rallyeschnuppertagen“ oder Hobby-Rennen auf abgesperrten Strecken legale Möglichkeiten geboten den physikalischen Grenzbereich eines schnell bewegten Fahrzeuges aufzuzeigen und somit in vielen Fällen eine neue Bewusstseinsbildung jugendlicher Motorsportenthusiasten geschaffen.

ROADRUNNERS zwischen Coolness und Kriminalität
Synergien nützen um Jugendliche Auto- und Motorsportenthusiasten vor sich selbst zu schützen und dadurch auch andere im Straßenverkehr zu schützen, ist das Bestreben der Zusammenarbeit zwischen den Easy Drivers Fahrschulen Berndorf / Bad Vöslau und den Rallyevereinen.
Erster Schritt
Nun setzt man in Zusammenarbeit mit den Easy Drivers Fahrschulen Berndorf / Bad Vöslau einen weiteren ersten Schritt um jungen Führerscheinbesitzern Schnuppertage oder Hobbyrennen günstig
zu ermöglichen, abseits der Gefahr einer Illegalität und mit demenstechenden Schutzvorrichtungen, welche im öffentlichen Straßenverkehr nicht vorhanden sein können.
Hat man diese Schnuppertage absolviert und möchte einen Schritt weitergehen, hilft der MCL 68 freilich einen günstigen Einstieg in den Rallyesport zu finden.

Klare Botschaft
Die Botschaft muss klar lauten, jedes Hobby hat seine Berechtigung und jedes Hobby braucht seine Bühne zur Entfaltung, in diesem Fall darf aber die Bühne nicht die öffentliche Straße oder der öffentliche Parkplatz sein.
Auch als Teambuilding und Incentivveranstaltung möglich
Für Vereine oder Firmen besteht auch die Möglichkeit eigene Events zu buchen!
Bei Interesse bekommt man ein individuelles auf seine Wünsche maßgeschneidertes Angebot ausgearbeitet.
Neue Partner für alles offen zum Wohle der Jugend im Straßenverkehr
Unternehmen und Partner welche sich in welcher Form auch immer diesen Projekt anschließen wollen sind jederzeit herzlich willkommen.
Insbesondere die Mieten für die jeweiligen Austragungsstätten sind in den letzten Jahren stark gestiegen.
Jede finanzielle Unterstützung hierfür bietet eine weitere Möglichkeit das Zielpublikum von der Straße an einen sicheren Ort zu bringen, um dort sein Hobby ausüben zu können.
Daher leistet jeder Partner mit seiner Unterstützung einen wesentlichen Beitrag die Straßen sicherer und den Blutzoll auf eben diesen geringer zu halten.

Gerne nimmt die Organisation weitere Ideen und Vorschläge jederzeit in das Projekt auf.
Projekt
NO ROADRUNNING
GP Racing & Fahrschulbetriebe GmbH -Easy Drivers Berndorf / Bad Vöslau
Hainfelderstrasse 20
AT-2560 Berndorf
Österreich
Tel.: +43 664 465 38 16
[email protected]

Am 23.März sind wir wie berichtet zur Wittenberg Rallye gewesen, am Freitagabend stellten wir fest, dass der Innenlüfter sich zurück in den Winterschlaf begeben hat und da wir leider dort nur im Regen unterwegs seien werden, gab es schon das erste Problem.
Um die Frontscheibe frei zu halten, hat Steffen den Lüfter aus Vaters Womo kurz mal eingelötet.
Beim Erstellen des Aufschriebs am Samstag morgen war schon ersichtlich, dies wird keine schöne Rallye. Ob wir uns festfahren?
Werden wir wieder teilweise nur Passagier sein? Wir warten es ab.
Gegen Mittag ging es dann los, auf zur WP1.
Auf der Hälfte der Prüfung scheint jemand zu beginnen mit dem Fäustel von unten in den Dom zu kloppen, es wurde schlimmer… Dämpfer hatte aufgegeben und wir sind nur noch auf der Feder gefahren.
Kurz vor dem Ziel gab es einen süßen Duft im Auto… kenne ich… ein Blick auf die Temperaturanzeige und ich musste die Ansage machen: Steffen wir kochen! Wir fuhren noch ins Ziel und mussten dann aufgeben. Nach kurzer Bestandsaufnahme sind wir mit dem angeschlagenem Volvo noch zum Camp gefahren.
Innerhalb der Rallye Gemeinschaft war schnell für passenden Ersatz gesorgt und so brachte mir ein Freund die passenden Bilstein VOC Dämpfer mit nach Berlin – Vielen Dank an dieser Stelle!
Letzten Dienstag war die Werkstatt voll und alle packten mit an, Nordhausen Rallye steht dieses Wochenende an! Nun sind wir hier und offen diesmal Punkten zu können.
Drückt uns die Daumen!
Grüße, Euer Silvio und Team

Das Team, bestehend aus Silvio Mollitor und Steffen Sitz, hat sich mit den Vorbereitungen fleißig ins Zeug gelegt. Die von SKANDIX gelieferten Teile wurden genutzt, um das Fahrzeug fit für die Piste zu machen. Verstärkt durch Serviceleiter Richard und Küchenchefin Helge fühlt sich das Team bestens vorbereitet für das Wochenende und den Rest der Saison 2024.
Das Team tritt mit dem klaren Ziel an, den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen und strebt auch in diesem Jahr nach dem großen Geweih. Trotz der hohen Ambitionen steht der Spaßfaktor an erster Stelle - "... und das geht halt nur mit einem Volvo".
Getreu dem Motto "Lasst uns Schotterwellen reiten gehen!"
Wir drücken dem Team Molitor alle Daumen und werden über die Ergebnisse des Rennens berichten.
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Großes Volvo Treffen am Bergring
Der 4. Lauf im Volvo-Original-Cup steht vor der Tür, dieses mal in der vollbesetzten Klasse NC2.
Es haben sich 10 Volvos angemeldet, der größte Teil davon ist im Original-Trimm unterwegs. Der Bergring hat es in sich, viele Kuppen mit weiten Sprüngen, wenn man sich traut :-)
Nun aber erstmal vor weg: Elena und ich verbringen gerade unseren zweiwöchigen Urlaub am Weissenhäuser-Strand auf dem Campingplatz, den Volvo natürlich hinten am Haken. Letztes Wochenende sind wir hier oben die Holsten-Rallye gefahren, diese zählte nicht zum Cup aber wir finden die Rallyes hier oben im Norden einfach so schön und es hatte in die Urlaubsplanung gepasst. Der Volvo hatte etwas gelitten und kurzerhand, hat Copilot Steffen Sitz, den Volvo mit nach Berlin genommen, damit wir unsern Urlaub hier oben beenden können.
Die Teile wurden Sonntagabend bei SKANDIX bestellt und sind fast Zeitgleich mit Steffen in der Werkstatt eingetroffen.
Mittwoch Mittag ist das Bild eingetroffen: Volvo ready for Race! DANKE!!!!!

An dieser Stelle auch nochmals 1.000 Dank an den Zusammenhalt des Teams von SKANDIX-Motorsport!
Einfach immer nur Geil, die Wochenenden mit euch!

Der Urlaub ist nun zu Ende und wir werden uns auf die Reise nach Teterow machen, hoch motiviert wollen wir die Spitze der Tabelle verteidigen, Teterow bin ich erst ein halbes mal gefahren, Respekt habe ich vor den Sprüngen und unserem „Baby“ möchte ich natürlich auch nicht wehtun. Auslauf gibt es dort nicht, nur 1.20 Meter hohe Banden, man nennt den Kurs auch "die Bobbahn", aber wollen wir wirklich nach der Rallye neu lackieren? Nö…
Ich freu mich auf die Rallye mit allen Beteiligten, lasst uns den Schotter reiten gehen!
Liebe Grüsse Ella und Silvio
Was:
10. ADAC Rallye Bergring Teterow 2023
Wo:
Appelhäger Chaussee 1, 17166 Teterow
Wann:
12.08.2023

51. ADAC Roland-Rallye Nordhausen
Rallye Videos anschauen ist das eine, live dabei zu sein und beim Spektakel mitzufiebern das andere. Aber mitzufahren ein wirklich wahrhaftiges Erlebnis.
Als Silvio Mollitor in den vergangenen Wochen SKANDIX nebenbei mitteilte, dass Steffen, sein eigentlicher Co-Pilot durch die Reifensaison verhindert sei, juckte es mir in den Fingern. Doch ohne großartige Vorahnung, geschweige denn die passende Ausrüstung, schien mir die Möglichkeit am Rennen Teilzunehmen in weiter Ferne zu liegen. Nachdem klar war, dass an diesem Wochenende nichts weiteres anstand und Steffen sich netter Weise bereiterklärte mir seine Ausrüstung zu borgen, viel mir die Entscheidung leicht: Ich bin dabei!
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten um den Erwerb der Race Card beim Deutschen Motorsport Bund (DMSB), konnte ich zur Rallye angemeldet werden und wir erhielten die Startnummer 47. Als die Ostertage verstrichen waren, schickte mir Silvio Bilder von seinem 244er aus seiner Werkstatt „Alles nachgezogen und kontrolliert“. Gerne wäre ich dabei gewesen, dachte ich mir, augenscheinlich den Rundumcheck verschwitzt zu haben. Zu wenig war bis Dato das Event in meinem Kopf präsent. Mollitor und Kornetowski stand auf den hinteren Scheiben und meine Augen funkelten, vor allem auch, weil mein Name gerade so Platz entlang des Glases fand.
Videos aus den vergangen Jahren mit Silvios alten Rallye Car stimmten mich mehr ein und mir wurde umso klarer, welche Rolle ich am kommenden Wochenende einnehmen würde.
Langsam wird es ernst...
Donnerstag, zwei Tage vorm Start… kam Matthias auf mich zu. Er hatte mir versprochen eine Einweisung zu geben und mir ein paar Eindrücke zu liefern was es heißt Rallye zu fahren. Mir wurde schnell klar: Wer am frühsten bremst verliert!
Freitag Punkt 15 Uhr ließ ich den Stift fallen und ich machte mich auf in Richtung Nordhausen. Ich hatte bereits alles gepackt und konnte es kaum abwarten endlich beim Rallye Zentrum in Sundhausen (Nordhausen) anzukommen. Silvios Worte „Spaß steht an erster Stelle - Stress gibt es genug im Leben“ begleiteten mich auf der Fahrt. Und Spaß löste auch die Aufregung ab, als ich auf den Platz rollte. Ein eingespieltes Team begrüßte mich herzlich bei meiner Ankunft. Richard und Helga, zuständig für unseren Support und die komplette Rundumverpflegung, Hagen, ein ebenfalls durchsetzungsstarker Volvo Fahrer und Silvio selbst.
Nachdem ich mein Lager für das Wochenende aufbaute, drückte mir Silvio ein paar Aufzeichnungen von Steffen in die Hand, unter anderem auch zwei Roadbooks. Damit war klar womit ich mich den Abend nun beschäftigen würde.
Im Anschluss meldeten wir uns offiziell bei der Rennleitung und klebten unsere Startnummer, die 47 auf die Fahzeugtüren. Kurz darauf ging es gegen 17:30 für uns zur technischen Abnahme und es wurde sowohl das gesamte Auto als auch die feuerfeste Kleidung inspiziert. Danach richtete ich mich selbst auf dem Beifahrersitz ein und bekam von Silvio ausführliche Antworten zu meinen noch offenen Fragen, die nicht die letzten gewesen sein sollten. Denn neu war an diesem Wochenende vieles für mich.
Samstag, Rallye Start
Früh weckte uns der prasselnde Regen und wir bekamen eine Vorahnung was uns auf der Strecke erwarten würde.
Mit der Roadbookvergabe begann für uns der Start für die Navigation zu den Wertungsprüfungen und damit den Aufschrieb für die Strecken zur späteren Prüfung.
Schlammig, schmierige Wege lagen vor uns. Kurve um Kurve synchronisierten Silvio und ich uns zunehmend. Aufschreiben, gleichzeitig den Kilometerzähler mit dem Fußtaster nullen und die weitere Streckenführung im Auge zu behalten war anfangs ungewohnt, sollte mir aber im Laufe des Tages in Fleisch und Blut übergehen.

Foto: Lutz Bittag
Die zweite Streckenprüfung drohte aufgrund der Schlammigen Verhältnisse auszufallen und wir entschieden uns proaktiv die Hälfte der Strecke zu überspringen, da sich bereits erste Fahrzeuge vor uns festfuhren. Wir riskierten auf Lücke und gingen umso bedachter bei der anschließenden Streckengprüfung vor. Eine Strecke mit diversen Kuppen versehen, Belagwechseln, einer Schikane und auf Schnelligkeit getrimmt. „Soll ich die Senken auch mit aufzeichnen?“ fragte ich Silvio „Die merken wir nachher nicht“ erwiderte er mit einem schmunzeln auf den Lippen.
Zurück vom Aufschrieb beim Rallyezentrum und eine volle Stunde bis zu unserer Startzeit. - Erstmal Frühstück! Die Mischung aus vollem Magen, der Lust und dem Respekt gegenüber des Rennens sowie der Aufregung und Anspannung im Nacken musste ich schnell feststellen: Mir ist schlecht! Ich ging meine Aufzeichnungen nochmals gewissenhaft durch und schaute mir auf dem Gelände die Fahrzeuge der Konkurrenz an, um in meiner Mitte zu bleiben und Ruhe zu bewahren. Eigentlich wollte ich mich nochmal kurz hinlegen, ob 5 Minuten Powernap ausreichen? Nun ging es auch schon los. Rein in die Klamotte und ab ins Auto Richtung Wertungsprüfung 1, dem Rundkurs.
1.Etappe
Bei der ersten Zeitkontrolle angekommen, rauchte nur wenige Autos von uns entfernt ein Rallyewagen auf und Leute mit Feuerlöscher eilten zur Hilfe. Entwarnung - Ein geplatzter Wärmetauscher und Verbrühungen am Bein des Fahrers durch das kochend heiße Kühlmittel. Wir rückten weiter vor und erhielten pünktlich unsere Startzeit und 3…2…1 GO!
Mit Vollgas fegten wir über die Strecke, zeitgleich war das unwohle Gefühl verflogen, nun funktionierten wir als Team und Silvio manövrierte uns geschickt durch die Schlammlöcher und straffrei an den Schikanen vorbei so das die Steine hinter uns nur so flogen. Dort wo wir nicht abhoben fuhren wir quer. Dann nach einbandhalb Runden „Rechts 3 VOLL …“ in Richtung Ziel der ersten Etappe.
Mit dem erreichen des Ziels und der darauf anziehenden Bremse sprudelte die Freude in Verbindung mit dem Adrenalin in mir hoch. - Geschafft, Wertungsprüfung 1 von 6 liegt nun hinter uns! Nun aber Aufschrieb bei Seite und Roadbook in die Hand. Weiter auf der Zwischenetappe in Richtung WP2 und 2 Minuten Zeit, um die Eindrücke auszutauschen und sacken zu lassen.
Nun stand uns die zweite Wertungsprüfung bevor und hier kam ein unwohles Gefühl über mich, denn den zweiten Teil der Strecke schrieb ich von einer Mitstreiterin ab. Auf Grundlage anderer Aufzeichnungen zu performen … ab jetzt also „Leben in der Lage!“. Von Lauf zu Lauf stimmten Silvio und ich uns mehr auf einander ab und so wurden aus meinen anfänglich sehr lauten Ansagen durch die Funke eine ruhig, aber immer mehr bestimmte Wegbeschreibung.
Regrouping
Erstmal tanken und Gewicht auf die Hinterachse bringen, ein kurzer Rundumcheck - Ist alles noch dran? Einige Male schlugen wir mit etwa 130 km/h mit dem Unterboden auf. Es krachte, Steine, Matsch und Wasser schossen in alle Richtungen. - Alles blieb unversehrt. Im Anschluss standen uns WP4 bis Wp6 bevor und nach einem kurzen Verschnaufen ging es direkt weiter.
Nach und nach kam es zu Verzögerungen. Mitstreiter kamen vom Weg ab oder fuhren sich fest. Die Abstände der Startnummern an den weiteren Zeitkontrollen wurden größer. Zu Beginn verabschiedete uns Richard mit den Worten „Das Ziel ist das Ziel“ und zunehmend wurde dieses Motto zu unserem Leitspruch. So erreichten wir gegen 19 Uhr die Zielgerade und Richard empfing uns pünktlich mit unserem Zielbier. ;-)
20:30 Uhr Siegerehrung im Rallye Zentrum.
Nach deftiger Kost ging es für uns zur Siegerehrung und wir verbuchten unter den Teilnehmern voller Freude den Sieg des Volvo-Original-Cups für uns. Überwältigend und der Zenit der Gefühle mit Racing Partner Silvio das Treppchen zu Besteigen.
Letzten Endes schaue ich voller Dankbarkeit auf eine aufregende Veranstaltung in bester Gesellschaft zurück. Dessen Mittelpunkt allerhand Leute zusammenbrachte, die für den Motorsport brennen. Ein Kontinuum durchzogen von Leidenschaft und Herzblut, Erfahrungswerten sowohl älterer als auch jüngerer Generationen, erfahrenden und weniger erfahrenden Mitstreitern.
Insbesondere einen großen Dank an dich Silvio und dein in mich gesetztes Vertrauen als Aushilfs-CO, an SKANDIX für die Möglichkeit und allen Beteiligten im Zusammenhang der Veranstaltung mit denen ich vor ab oder währenddessen im Austausch stand.
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Alles begann 1972 als mehr als 300 Teams der besten Rallye-Sportler Europas zusammentrafen und gemeinsam an den Start der größten Rallye Veranstaltung Deutschlands gingen. Unter Ihnen ein gewisser Walter Röhrl und damit startet der Karrierebeginn von einem der größten Rallye Fahrer.
Es ging von Kiel nach München, 3400 km durch Deutschland mit nur einer Übernachtung und über 60 Wertungsprüfungen.
Jetzt 50 Jahre später erwacht die Legende erneut. Dieses Mal starten 197 Teams mit 42 verschiedenen Fahrzeug-Marken und 172 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus 9 Nationen. Dieses Jahr vom 08.08. bis 13.08.2022 werden ca. 2100 km in 48 Stunden reiner Fahrzeit und das innerhalb von sechs Tagen zurückgelegt.
Ein Fan beschriebt das Ganze als "Ein rollendes Oldtimer-Museum".
Tatsächlich treten auch dieses Jahr 10 Teilnehmer aus dem Jahr 1972 an, darunter auch Walter Röhrl. Dieses Mal tritt er sogar gleich mit 4 verschiedenen Fahrzeugen an. Die Fahrzeuge, mit denen er 4x die Rallye Monte Carlo gewann und 2x Weltmeister geworden ist.
Eine Kaffeefahrt, trotz Oldtimer-Fahrzeuge, wird das ganze aber sicher nicht.
Darüber hinaus ist auch der original Pressebus aus 1972 wieder mit dabei, dieses Mal werden hier Pressevertreter empfangen wo damals Journalisten noch die Pressemeldungen tippten.
Alles in einem wird das wieder ein riesen Spaß, gepaart mit Teamgeist, Sportsgeist, quietschenden Reifen und viel Adrenalin. Ein Muss für alle Oldtimer- und Rallye Fans oder solche, die es noch werden wollen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Was:
Revival der Olympia Rallye von 1972
6 Etappen
ca. 2.100 km
ca. 48 Stunden reine Fahrzeit in 6 Tagen
Wann:
08. - 13.08.2022
Wo:
Von Kiel bis München
(Bis zur Rallye werden hier natürlich noch die interessantesten Punkte für Zuschauer entlang der Strecke veröffentlicht.)
Wertung:
In folgenden Wertungsgruppen wird gestartet:
Klassenwertung 1: Rallyeautos 1950 – 1972
Klassenwertung 2: Rallyeautos 1973 – 1990
Klassenwertung 3: Oldtimer BJ. 1950 – 1972
Klassenwertung 4: Oldtimer BJ.1973 – 1990
Sonderwertung: Rallyeautos – Fahrzeugtypen wie bei der Olympia-Rallye 1972
Auch zwei Volvos und drei Saabs starten bei dem Revival der Olympia Rallye von 1972:
| Startnummer | 3 |
|---|---|
| Fahrer | Jens Goepel |
| Beifahrer | Uwe Siefkens |
| Team | DIE WATTRENNER |
| Fahrzeug | Volvo Amazon |
| Baujahr | 1967 |
| Leistung | 100 PS |
| Hubraum | 1993 ccm |
| Klasse | 1 |
| Startnummer | 209 |
|---|---|
| Fahrer | Jürgen Kornrumpf |
| Beifahrer | Hans-Werner Müller |
| Fahrzeug | Volvo PV 544 |
| Baujahr | 1960 |
| Leistung | 120 PS |
| Hubraum | 2000 ccm |
| Klasse | 3 |
| Startnummer | 4 |
|---|---|
| Fahrer | Dr. Wolfgang Ruhs |
| Beifahrer | Lukas Ruhs |
| Fahrzeug | Saab 96 V4 DeLuxe |
| Baujahr | 1969 |
| Leistung | 124 PS |
| Hubraum | 1815 ccm |
| Klasse | 1 |
| Startnummer | 115 |
|---|---|
| Fahrer | Dr. Christian Schoch |
| Beifahrer | Patrick Seitz |
| Team | MSCO Oldenburg |
| Fahrzeug | Saab 96 V4 |
| Baujahr | 1974 |
| Leistung | 118 PS |
| Hubraum | 1815 ccm |
| Klasse | 2 |
| Startnummer | 286 |
|---|---|
| Fahrer | Klaus Hüls |
| Beifahrer | Birgit Hüls |
| Fahrzeug | Saab 96 |
| Baujahr | 1978 |
| Leistung | 68 PS |
| Hubraum | 1700 ccm |
| Klasse | 4 |

Hallo! Ich bin der Andreas Thull, bin 27 Jahre alt – KFZ-Meister und Besitzer dieses Volvo 740!
Ich habe das Auto im typischen gepflegten Rentnerzustand gekauft und habe das Fahrzeug dann nach Reglement der Gruppe G bzw. des Original Cups umgebaut. Nach 3 Jahren Erfahrung in diesem Zustand war der Wille nach mehr auch schnell da! Im Jahr 2020/21 wurde der Volvo dann auf die höhere Gruppe F umgebaut. Hierbei wurde praktisch alles einmal auf links gedreht! In Zusammenarbeit mit meinem Vater Jörg Thull wurde so alles verändert!
In Zusammenarbeit mit KW-Automotive wurde für dieses Fahrzeug ein Fahrwerk nach meinen Zeichnungen und Maßen gebaut. Das Competition Fahrwerk verwendet nun Volvo 960 Achsschenkel mit S60 Bremse und hinzugefügter Sturzverstellung. Das Lenktrapez sowie die dynamische Spuränderung der Achse wurde dabei zudem durch geänderte Streben und Anlenkpunkte korrigiert. Da es viele Teile nicht von der Stange gibt waren wir hier auf uns gestellt. Beispielsweise der 4 Fach verstellbare Stabilisator zog vom Porsche 997 GT3 in den Schweden ein! An der Hinterachse gab es eine Revision der Sperre und eine Kurze Hinterachsübersetzung die mein Vater eingemessen hat. Geschaltet wird (noch) über ein M90 Getriebe der letzten Serie in Verbindung mit einem abgeänderten Shifter aus dem BMW-Regal.
Herzstück ist nun ein 2,4L B230F mit 8 Ventilen. Der Motorblock und Kopf wurden mit den Komponenten Nockenwelle – Kurbelwelle und Kolben zugekauft. Dieser war bereits modifiziert. Die Kraft wird über eine 180mm Sachs Sinterkupplung übertragen. Der Motor dreht so mit diesen auch Leichten Komponenten ca. 8100 Umdrehungen! Es sind viele Details, die das Auto ausmachen und auch technisch durchdacht sind. Alles in allem kein Auto von der Stange aber mit sehr viel Charakter!
Das Hauptaugenmerk an unseren Umbauten – die wir auch beruflich durchführen – ist die Sorgfalt und Qualität des Umbaus. Jede Schraube, die angefasst wurde, ist galvanisch neu verzinkt worden um das Gesamtbild so perfekt wie nur irgendwie möglich herzustellen.
Ich bedanke mich auch hierzu bei der Firma SKANDIX, die uns als Partner seit der ersten Stunde dieses Fahrzeugs begleitet haben!

Das a.m racing team, mit dem Fahrer Andres Maschkötter und den Mechanikern Frank Wirth, Peter Schiller und Daniel Kohring, baute in den letzten Jahren für die Klasse Super National+ (2 WD Tourenwagen über 2l Hubraum) ein neues Auto auf. Mit dem bis dahin eingesetzten Volvo fuhr man zwar nicht hinterher, dennoch reichte es nicht für die vorderen Plätze in ihrer Klasse.
Das Team wollte sich technisch verbessern. So fuhr das a.m. racing team im Herbst 2016 nach Norwegen und erwarb dort eine aufwendig umgebaute Karosse eines Volvo 242, die dort schon im Rallycrosseinsatz war. Viel Zeit und Geld wurde in den vergangenen Jahren in das neue Projekt gesteckt. Nachdem der Ibbenbürener Frank Brügge (auch bekannt aus dem Bergrennsport) einen neuen Motor für den Volvo aufgebaut hatte und dieser bei Morts Tuning abgestimmt wurde, konnte der 260PS starke Volvo im Jahr 2020 zum ersten Mal ausgeführt werden. Auch das Meller Unternehmen Tost Motorsport stand mit Rat und Tat zur Seite.
Da auch der Motorsport stark unter den Coronaauflagen litt, konnte nur an einem Testtag auf dem Ewald Pauli Ring in Schlüchtern und einem weiteren Testtag auf dem Estering in Buxtehude teilgenommen werden. Eigentlich ideal um die Kinderkrankheiten des neuen Autos im Vorfeld auszumerzen um an den ersten Rennveranstaltungen mit einem zuverlässigen Fahrzeug an den Start zu gehen.
Auf folgenden Rallycross Strecken wird derzeit die DRX ausgetragen:
Wie und wann es mit der Corona Problematik weitergeht, kann noch niemand absehen. Trotzdem hoffen alle, dass die deutsche Rallycross Meisterschaft in der Saison 2021 endlich wieder startet und der Volvo unter Rennbedingungen bewegt werden kann. Über den Winter werden noch einige Optimierungen an Fahrwerk und Motor vorgenommen, aber im Großen und Ganzen ist der Volvo einsatzbereit.
Fotos: RX-Media
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Ich freute mich endlich wieder eine Rallye im 240 zu absolvieren. Die Ziele waren nicht hochgesteckt, ankommen war die Devise! Im Hinterkopf hast du jedes Geräusch irgendwie deuten können, man hat ja auch lange Nächte unter oder im Auto verbracht. Hoffentlich hält alles….
Auf Prüfung eins musste am Abzweig schon mal zurückgesetzt werden…Ok wir sind ja heute auch nur dabei, statt mittendrin. Nach zwei weiteren Prüfungen ging es in die Pause und man schaute online mal, was man dort für Zeiten zusammen gerutscht ist. Oh…ohhhhh, was ist denn hier los. Zu diesem Zeitpunkt sind wir 3 von 3 Besetzeiten im Volvo-Original Cup gefahren. Auf Prüfung 2 gab es dann später noch 10 Strafsekunden wegen dem tuschieren einer Schikane, kann passieren.
Nun hieß es einfach so weiter machen wie gehabt, aber irgendwie wollte man nun doch mehr. Auf Prüfung 4 ging das Theater dann los, nach einem Viertel der Prüfung ist die Temperaturanzeige im roten Bereich gewesen und der Griff ging zur Heizung, um ihr zu sagen: Aufguss… jetzt, hier, sofort. Brachte nur ein bis zwei Millimeter im Anzeigenband… toll, entweder hörst jetzt auf oder schrottest den neuen Motor. Es wurde etwas früher geschaltet und die Prüfung doch noch zu Ende gefahren. Es gab 4 Sekunden Verlust und Platz 3 auf der Prüfung.
Nach der Prüfung sind wir erstmal ein Stück gefahren um Wind in den Kühler bei opalichen Umdrehungen zu bekommen. Die Temperatur sinkt, ok es kann nur der Lüfter sein. Beim Halt wurde auch der Fehler gefunden, der Sicherungshalter hatte nicht genügend Kontakt und ein Fuß der Sicherung hatte sich ins Nichts aufgelöst, weggeschmorrt. Es wurde ein anderer Teilnehmer angehalten und er gab mir eine Sicherung als Ersatz. Die Reise ging weiter.
Prüfung 5, selbe Stelle, selbe Welle. Die bekannte Schikane von Prüfung 2 (tuschiert) ist im Anflug, Schikane? Da stand keine Schikane, das vor uns gestartete Team, Bärtchen und Krause hatte jene abgeräumt, da diese Schikane aber auf der Straße markiert ist, bin ich um eine nicht sichtbare Schikane rumgefahren, leider gab es einen Fehler bei der Zuteilung der Strafe vom Streckenposten. Die Zeitstrafe für diese Aktion hatte man mir aufgebrummt und nicht dem Beräumer. Somit gab es für uns nochmal 30 Sekunden Strafe.
War etwas ärgerlich, aber drei Bier später hatte man sich beruhigt.
Nutznießer ist diesmal Andreas gewesen, nach Einrechnung der 40 Sekunden Strafe meinerseits, hatte er die Rallye Badschmiedeberg mit knapp 8 Sekunden Vorsprung gewonnen. Mit seinem Sieg und meinen 2.Platz, ging ein Doppelsieg in unsere gemeinsame Werkstatt.
Ich bedanke mich bei Allen für die Unterstützung in der letzten Zeit, um das Gefährt wieder zum Leben zu erwecken sowie für den Einsatz des neuen Zugfahrzeuges, was kurzerhand im selben Design des Volvos beklebt wurde.

Fotos: Reik Wolff, K&J-Rallyefotos, Text: Silvio Mollitor
Was:
15. ADMV Rallye Kurstadt Bad Schmiedeberg
Wann:
11. - 12.09.2020
Wo:
Bad Schmiedeberg

Genügend Material stand ja zur Verfügung, durch jahrelanges Ansammeln oder Restbestände. Der Umzug der Werkstatt hatte bei mir wieder mal die Luft rausgenommen, ich konnte die Werkstatt nur noch fürs Nötige sehen. Nach einem Jahr aufräumen, sortieren und mal Ordnung in die neue Werkstatt bringen, ging es dann doch mal los.
Im Vorfeld wurde der Motor (Grundbasis B23E) schon mal mit Übermaßkolben (Zweites Schleifmaß) aus dem Volvo Sortiment bestückt, der Motor lag zuvor sicher 2-3 Jahre in der Kiste. Einen Zylinderkopf (531) habe ich mir im Schwedenurlaub von Bengansracing mitgebracht. Die Karosse wurde ein Jahr zuvor parallel zum Umzug in Leipzig lackiert, naja eigentlich sind es mal 2 Karossen gewesen und nun ist es eine. Mein Beifahrer Torsten Fischer hatte sich um diese Lackarbeiten gekümmert.

Die Zeit abends war immer knapp in der Werkstatt, ab und an gab es doch mal noch 2 Hände die mit anpackten, nachdem ich aus der neuen Karosse wirklich alles raus hatte, fragte mich ein befreundeter Mechaniker: „Wird das Ding irgendwann mal wieder fahren?“ Ich zweifelte auch… die Wittenberg Rallye sollte 2 Monate später starten. Nur gut das wir auch im Rallyesport eine Zwangspause einlegen mussten, dieses gab Zeit. Aus Erfahrung weiß man aber: Hast du Zeit, lässt du dir Zeit.
Es ging Stück für Stück weiter und jedes Teil was nach „40 Jahren“ aussah, wurde aufgearbeitet und lackiert. Der Gewindeschneider in beiden Varianten war förmlich auch mit mir verheiratet. Beim Motorzusammenbau hatte ich Hilfe von meinem Vater, das ist eher sein Part.

Diverse Teile wurden dank der Unterstützung und dem großen Ersatzteilregal der SKANDIX AG ersetzt. Der Kabelbaum wurde vom alten Auto übernommen und nochmal erleichtert. Beim Versuch den Motorkabelbaum zu reinigen, hatte ich nur noch grünes Kupfer in der Hand, ein befreundeter Kfz-Elektriker hatte mir den Kabelbaum komplett erneuert.

Nachdem die Zeit immer enger wurde und es doch in Deutschland wieder gestattet war, eine Rallye zu veranstalten, ging es in den Endspurt. Viele Kleinigkeiten wurden durch Telefonate behoben. Sei es Unwissenheit oder auch fehlende Teile auf der anderen Seite des Autos, ein Anruf bei Bärtchen und Krause brachte meist die Lösung des Problems.
Bei der Grundvermessung und das Einfahren des Motors hatte ich Hilfe vom Autohaus Sitz. Die ersten 200km wurden absolviert, der Volvo hatte unterwegs sein Standgas verloren, die Fehlerquelle wurde aber dank eines schlummernden Teils im Hochregal beglichen.
Zwei Wochen später ging es auf die Kartbahn nach Templin, dort wurden nochmals 50 Runden gedreht und auch mal Drehzahl gegeben… scheint zu halten, also Konzentration auf die Rallye Bad Schmiedeberg.
Um ein Rallyefahrzeug zu bewegen, bedarf es einer Straßenzulassung… oh die Arbeiten ja auch nur noch auf Termin (in Brandenburg sonst nicht üblich). Den Versuch einen Termin vor der Veranstaltung zu bekommen war aussichtslos, es gab den Tipp der Dame am Telefon, es über ein Zulassungsdienst zu absolvieren, die dürfen ins Haus… Ok kostet dann halt doppelt, aber erledigt. So nun sind die Papiere schon mal unterwegs, aber man hat ja noch die Abnahme des KFP (Kraft Fahrzeug Pass).
Dieser ist erforderlich für das Fahrzeug und der legalen Eintragung in den Fahrzeugschein. Aber ohne Papiere? Diese lagen auf der Zulassungsstelle. Dank Telefonaten und Mails mit Kopien, ging das dann aber doch seinen Weg. Parallel dazu wurde noch das H-Gutachten erledigt.

Zwischendurch fiel meinem Teamkollegen Andreas noch ein, dass er auch an dieser Rallye teilnehmen möchte. Also zusätzlich noch sein Auto aus der Ecke gezogen, alles gecheckt, Anlasser gewechselt, usw. …Startbereit!

Text und Fotos: Silvio Mollitor
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