SKANDIX Aktuell https://www.skandix.de/de/aktuell/ Aktuelle Meldungen rund um die Themen Volvo, Saab, Motorsport, Fahrzeugteile, Veranstaltungen sowie Pressemeldungen von SKANDIX. de_DE Mon, 01 Mar 2021 00:00:00 +0100 Mon, 01 Mar 2021 00:00:00 +0100 240 Hebel Getriebefreilauf Saab 93, 95, 96 und Sonett https://www.skandix.de/de/aktuell/hebel-getriebefreilauf-saab-93-95-96-und-sonett/2059/
Wieder lieferbar: Der Betätigungshebel für den Freilauf auf dem Getriebe für Saab 93, 95, 96, Sonett ll und Sonett lll.

Der Hebel für den Freilauf auf dem Getriebe ist bei den späten Modellen des Saab 95, 96 und Sonett aus Kunststoff. Altersbedingt ist dieses Teil oft versprödet und bricht dann bei der kleinsten Gelegenheit. Manchmal schon bei Einlegen des Freilaufs, häufig gern bei Reparaturen, wenn zum Beispiel eine neue Kupplung montiert werden soll.

Saab hat diesen Hebel schon lange nicht mehr im Programm.

Wir haben das zum Anlass genommen, eine Nachfertigung in einer Version aus Stahl in unser Sortiment aufzunehmen. So wie er bei den Saab 93 oder frühen Saab 96 Modellen auch verbaut war.

Der Freilauf ist bei frühen Autos mit den Zweitaktmotoren unbedingt erforderlich, weil im Schiebebetrieb bei höheren Drehzahlen eine Schmierstoffunterversorgung entsteht. Da bei Gasrücknahme weniger Kraftstoff zugeführt wird, wird auch entsprechend weniger Mischöl mitgenommen. Würde der Motor hier weiter am Getriebe hängend mit höherer Drehzahl drehen, könnte es zu Kolbenklemmern oder sogar Fressern kommen.

Vorteile:

  • jetzt wieder erhältlich
  • solide Ausführung aus Stahl
  • korrosionsbeständig durch galvanische Verzinkung

Fahrzeuge:

  • Saab 93 ab Getriebe Nr. 43000
  • Saab 95
  • Saab 96
  • Saab Sonett ll
  • Saab Sonett lll

Das neue Teil finden Sie in unserem Shop unter Artikel Nr. 1081261.

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Mon, 01 Mar 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/hebel-getriebefreilauf-saab-93-95-96-und-sonett/2059/
Schilder "Parking only" https://www.skandix.de/de/aktuell/schilder-parking-only/2057/
Für echte Enthusiasten unverzichtbar: Wenn für die Lieblings-Fahrzeugmarke der Logenplatz vor der Haustür reserviert bleiben soll, hilft dieses Schild den Parkplatz frei zu halten.

Das gut sichtbare Schild in den Maßen 30 x 46 cm lässt sich z.B. an Garagentor, Zaun, Hauswand oder Mauer befestigen.

Tipp: Den passenden Innotec Kleber finden Sie unter Artikel Nr. 1039424 im Shop.

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Thu, 25 Feb 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/schilder-parking-only/2057/
Lordosenstütze Volvo 200 https://www.skandix.de/de/aktuell/lordosenstuetze-volvo-200/2048/
Unbequeme Sitze? Das muss nicht sein!

Die Lordosenstütze ist beim Volvo 240/260 bekanntermassen im Alter gern mal defekt. Für den Fahrer fühlt sich das dann mangels Stütze im Rücken sehr unangenehm an und verdirbt den Spass an längeren Strecken. Viele Besitzer scheuen oft aus Unwissenheit die eigentlich recht einfache Reparatur.

Wir haben das zum Anlaß für eine Einbauanleitung genommen und bei der Gelegenheit haben wir gleich alle Teile auf Lieferbarkeit überprüft. Die Konsole der Drahtführung (1052660) haben wir nachfertigen lassen. Sie war nicht mehr lieferbar und ist wichtig für eine einwandfreie, langfristige Funktion. Alles andere zur Instandsetzung nötige ist noch als Originalersatzteil lieferbar.

Für die Ausfälle der Lordosenstützen gibt es mehrere mögliche Ursachen:

  • Die Platte der Lordosenstütze selbst (1079428) ist gebrochen, durch gealterten Kunststoff, häufige Nutzung oder durch freche Kinderfüsschen, die den Sitz von hinten malträtieren. Dadurch fällt auch mal die Spange (1068227) ab, das führt dann fast unweigerlich zum Bruch der Platte.
  • Die Drahthaken (1039085; 1068226) zum Spannen sind gebrochen, das passiert häufig auf der Innenseite, weil die oben erwähnte Konsole 1052660 altersbedingt auseinandergefallen ist.
  • Die Konsolen der Lordosenverstellung (1052659 und 1052661), die auf der Aussenseite mit dem Verstellrad die Drahthaken spannen, hat einen Bruch oder defektes Gewinde. Das passiert sehr selten und meist nur durch Gewalteinwirkung.

Die Reparatur ist eigentlich recht einfach: Ein paar Schraubenschlüssel und Zangen sind erforderlich, das einzige benötigte Spezialwerkzeug ist eine Polsterklammerzange (1049163) und ein paar Klammern (1024603), um hinterher den Lehnenbezug unten wieder korrekt zu verschließen. Mit etwas Geschick gelingt das sogar bei eingebautem Sitz, wenn nur die Lordosenstütze repariert werden soll. Auf der Werkbank ist es allerdings deutlich bequemer. Eine genaue Beschreibung der Arbeiten mit Bildern finden sie in dem Link unten.


Mittlerweile haben wir auch die Polsterkissen der Sitze für die Volvo 200/700/900 nachfertigen lassen.

Es ist also alles zu haben, um einen guten Sitzkomfort wieder herzustellen und auch mal wieder Spass an längeren Strecken zu haben.

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Mon, 22 Feb 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/lordosenstuetze-volvo-200/2048/
Elch-Taxi https://www.skandix.de/de/aktuell/elchtaxi/2051/
Diesen schönen Bericht über sein Volvo 940 Elch-Taxi schickte uns Florian Melcher. In seiner reich bebilderten Story erzählt er, wie er zum Volvo kam. Viel Spaß beim lesen!


Die echte Autoliebe zu meinem #Elchtaxi

Zugegeben, wenn man auf alte Volvos steht, wird man häufiger skeptisch angeschaut und gefragt, was denn an diesen „Leichenwagen“ so toll sei. Sie sind doch absolut eckig, unsportlich und bieder. Inzwischen wächst der Kreis der Liebhaber dieser „Ziegelsteine“ und es schon sehr häufig erklärt worden, warum ein alter Volvo Kombi das beste Auto der Welt ist.

Wenn man jetzt aber noch eine Affinität zur Farbe Hellelfenbein (RAL 1015 / „Taxifarbe“) an den Tag legt, dann muss mit einem schon ganz gewaltig etwas nicht stimmen. Waren es die falschen Freunde, eine schlechte Bildung, Ex-Partnerinnen, oder sogar die Ehefrau? Nein, wie so oft bei Störungen, oder psychischen Beeinträchtigungen liegt die Wurzel allen Übels im Elternhaus und in der Kindheit.

Ich erblickte 1986 das elektrische Licht der Welt, an diesem Tag war noch alles gut und soweit ich mich erinnern kann auch noch die Folgetage. Aber dann kam das Unvermeidliche und zusammen mit meiner Mutter kam ich nach Hause.

Grade auf die Welt gekommen wurde ich mit einem Vater gesegnet, der sich leidenschaftlich für Autos interessierte und zusammen mit meiner Mutter führten sie ein kleines Taxiunternehmen. Wie so üblich waren die ersten „Droschken“ von Mercedes aus der Baureihe W123, was sich aber plötzlich änderte: Es wurde ein gebrauchter Volvo 244 mit Reihen-Sechszylinder-Diesel-Motor und überragenden 79 PS gebraucht angeschafft, der den letzten W123 ersetzen sollte.


Das Auto schlug sich dabei so gut, dass ein zweiter Ersatzwagen angeschafft wurde, danach folgte der erste „nigelnagelneue“ Volvo 744 als Taxi. So weit, so gut, das war 1989, also nichts, was mich großartig berühren hätte können.

Leider schied der 744 recht unfreiwillig nach einer Kaltblechverformung bereits wenige Monate nach Inbetriebnahme wieder aus und es wurde ein neuer Volvo bestellt, der mich prägen sollte.


Im Mai 1990 war dann die Auslieferung, mein Vater strahlt hier „stolz wie Oskar“ und die überschüssigen Beine, die man rechts neben ihm hinter der Fahrertür erkennen kann, gehören mir. Dieses Auto hat bis 1997 über 700.000 km im Taxieinsatz abgespult und war dabei eine absolute Seltenheit auf Solingens Straßen. Der Klang des Sechszylinders war in der Reihe der Mercedes W124, VW Passats, Audis und Opels herausstechend und es kam wohl häufiger auch vor, dass Fahrgäste sich speziell diesen Exoten aussuchten. 1997 war er dann leider nicht mehr tragbar und ich war zu tiefst traurig, als er uns verließ. Er war nicht nur ein „Firmenwagen“, nein mit ihm fuhren wir auch in Urlaub, machten Erledigungen und hatten immer eine schöne Zeit. Es war, als sei ein Familienmitglied von uns gegangen. Abgemeldet und nicht mehr fahrfähig stand er noch einige Zeit auf unserem Grundstück, dann kam der Tag, an dem er von einem Verwerter aus dem Aachener Raum abgeholt wurde. Unser Taxi kämpfte verzweifelt mittels blockierter Hinterachsbremsen gegen sein Schicksal an, aber es half nichts mehr. Zwar wurde er wieder durch einen Volvo ersetzt (V70 I und danach V70 II), doch wurde es nie wieder das selbe.

Tja, nun war ich definitiv angefixt und wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ein solcher Ziegelstein auch mein erstes Auto gewesen, aber es musste ja der obligatorische Golf werden. Und ein zweiter. Beim dritten Auto hatte ich dann aber selbst die Entscheidungsgewalt und überraschte meine Mutter mit einem Spontankauf eines solchen Volvos, leider aber in zivilem Grau gekleidet.

Eins war mir aber sicher, irgendwann muss ein ehemaliges Volvotaxi (#Elchtaxi) her. Dieser Wunsch war aber äußerst schwierig umzusetzen, da Taxis eh selten den Einsatz überleben und meist irgendwann in den Export gehen, zudem die Droschken von Volvo extrem selten verkauft wurden, grade im Vergleich zu Mercedes und den anderen üblichen Verdächtigen.

Noch in meiner Ausbildung im November 2010 fand ich dann eher durch Zufall in Stuttgart einen interessanten beigen Elch: einen Volvo 244 von 1987. Noch mit leichter Lungenentzündung setzte ich mich in den Zug um diesen Wagen vom „Fähnchenhändler“ zu retten. Er war/ist zwar kein Taxi, aber die Farbe kam schon gut hin…


Ich richtete ihn wieder her und setzte ihm aus Spaß ein Taxischild aufs Dach. Auf das Foto wurde ca. 2017 die Firma Minichamps aufmerksam und fertigte ein Modell im Maßstab 1:18 an, was frei in der Verkauf kam. Es folgten fast unzählige Volvos, die mal kürzer, mal länger blieben, darunter auch ehemalige Taxis neuerer Volvo-Generationen, aber bisher kam nie wieder das Gefühl auf, welches ich beim 745 von 1990 hatte. Doch dann! Eines plötzlichen Tages tauchte eine Kleinanzeige auf, ein Bekannter leitete sie mir weiter…

Ist es das, wonach es aussieht?
Kurzer Check:
Farbe? - Passt.
Laufleistung? - Hoch, passt also auch (808.000 km).
Taxispezifische Ausstattungselemente? - Jepp.
Schlimmste Abnutzungserscheinungen? - Gar nicht mal so.
Schiebedach? - Nee, Mist!
Fahrfähig? - Möglicherweise.
Preis? - Naja…
Standort? - Eieieiei: 350 km einfache Strecke, da komm‘ ich nicht mal eben hin.

Nach kurzem Überlegen rief ich den Verkäufer an und vereinbarte einen Termin zur Mittagszeit, er sollte ja nicht wissen, dass ich für diese „Dose“ 350 km Fahrt auf mich nehme.


Pünktlich „Highnoon“ und nach 350 km erreichte ich mein Ziel. Der Wagen wurde von „Privat“ in einem nicht kommerziellen Profil inseriert. Aufgrund meiner Erfahrungen wunderte ich mich nicht sehr, dass mein Navi mich anhand der Adresse zu einem gewerblichen Gebrauchtwagenhändler geleitet hatte. Im regnerischen Goslar parkte ich schnell ein und versuchte das Objekt meiner Begierde zu sichten und tatsächlich: Abgestellt zwischen einem ausrangiertem Smart und einem Citroen C3 (?) stand er da und erinnerte mich sofort an unseren alten 745.

Es war zwar nicht genau das gleiche Modell, aber der sehr artverwandte Nachfolger, ein 945 von 1991. Dieses Auto hatte gegenüber meiner alten „Lieblingstaxe“ den Vorteil, dass er einen Turbodiesel mit strammen 116 PS besitzt und zudem über eine werksseitige Klimaautomatik verfügt - und das schon 1991!

Nach kurzem hin und her einigte man sich mit dem Verkäufer auf den inserierten Preis, der zwar nicht utopisch, aber auch nicht wirklich günstig war. Er betonte dabei, er verkaufe den Wagen für seinen „älteren Nachbarn“, der das Autofahren drangegeben hätte. Der Kilometerstand sei nicht rund 800 tkm, sondern die Hälfte, weil der Tacho mal kaputt gewesen sei und deshalb dieser Tacho verbaut wurde. Ahja, dachte ich mir… Eine Anzahlung floss, ich gab ihm das Versprechen den Wagen innerhalb von zehn Tagen abzuholen und machte mich mit stolzgeschwellter Brust auf den Rückweg. Mensch, war das eine schöne Rückfahrt: nochmal 350 km durch Regen, Sturm, Baustellen und Stau, aber ich hatte endlich MEIN Taxi gefunden.

Gesagt, getan: mit einem Freund habe ich mich wenige Tage später auf den Weg gemacht den Wagen abzuholen, natürlich kam auch direkt das #Elchschild für das #Elchtaxi mit!


Wie es immer so ist, muss man bei so alten Autos leidgeprüft sein und eine gewisse Risikobereitschaft an den Tag legen. Mir war der Wagen ja komplett unbekannt und er hatte über 800 tkm gelaufen. Probefahrt? - Wozu, wenn man doch so euphorisch ist.

Gemeinsam mit meinem Freund entschieden wir uns einen gemütlichen Roadtrip durch den Harz inklusive Übernachtung zu machen. Nachdem alle Flüssigkeiten überprüft waren und der Sechszylinder lautstark, aber doch harmonisch vor sich hin nagelte entschieden wir aufzubrechen.

Auf den ersten Kilometern musste der mir hinterherfahrende Freund aber ordentlich leiden, scheinbar spuckte mein altes Taxi die Grobstaubpartikel der letzten Jahre unbarmherzig aus dem rostbraun-patinierten Endrohr und verursachte dadurch möglicherweise auch den einen, oder anderen „Steinschlag“ auf der Motorhaube. Als wäre ein altes Volvotaxi nicht schon auffällig genug. Alter Diesel halt!

Kurz vor der Ankunft am Hotel wurde die Instrumentenbeleuchtung dann schwächer und teilweise fielen auch Anzeigen aus. Alles klar, super… wir sitzen im Harz und ausgerechnet jetzt streikt der Generator. Das Problem wurde dann aber aufgrund mehrerer Hopfen-Kalt-Schalen auf den nächsten Tag verschoben. Zum Glück waren es nur die Schleifkohlen, die sogar irgendwo auf Lager lagen. Wir konnten sie schnell abholen, einbauen und so machten wir uns auf den Rückweg.

Nachdem diverser „Wartungsrückstand“ aufgeholt wurde, stellte sich die Frage, mit welchem Auto wird den kurz bevorstehenden Jahresurlaub angehen werden. Meine Ehefrau war eher für eines der moderneren Autos, ich aber wollte unbedingt mit dem Taxi nach Dänemark fahren. Was soll ich sagen, die 4.000 km hat er problemlos abgespult und ich konnte meine beste Hälfte sogar überzeugen zum Urlaubsende noch ein Alt-Taxitreffen im Harz zu besuchen.




In einem ruhigen Augenblick hatte ich mir dann mal die Zeit genommen die Historie meines Taxis zu recherchieren. Dank zweier (!) alter Servicehefte und sogar noch dem ursprünglichen Fahrzeugbrief konnte ich alle drei Vorbesitzer namentlich benennen und suchen.

Der ursprüngliche Taxiunternehmer stand mir telefonisch gerne Rede und Antwort. Er hatte den Wagen von 1991 bis 1995 im Einsatz und musterte ihn dann mit ca. 400 - 500.000 km aus. Einer seiner angestellten Fahrer übernahm den Wagen dann.

Diesen Vorbesitzer konnte ich leider nicht erreichen, dafür aber wieder den dritten und letzten Halter, vor mir.

Es handelte sich dabei um den Schwiegervater des zweiten Besitzers, sodass diese Wissenslücke bestens gefüllt werden konnte. Auch konnte er mir garantieren, dass der Tachostand echt ist, sprich der Tacho niemals getauscht, oder stehengeblieben sei. Die Kontakte verliefen alle sehr freundlich nur eine Information möchte man als Käufer eines solchen Autos, was man jahrelang gesucht hat eigentlich nicht wissen und zwar den Betrag, den der letzte Eigentümer für „meinen Traum“ erhalten hat. Der freundliche Wiederverkäufer hatte dem „alten Mann“ 50,- € (fünfzig!!!) gegeben und beide Seiten waren damit glücklich. Vermutlich brauche ich nicht erwähnen, dass ich für mein Taxi ein Vielfaches davon zahlen musste.

Aber was nutzt es am Ende, sich darüber Gedanken zu machen? Es bringt rein gar nichts, viel lieber genieße ich das gemütliche Dahingleiten mit dem sonoren Dieselnageln und den wahnsinnigen Komfort der 4-Gang-Automatik von ZF.

In diesem Sinne, macht’s gut und bleibt gesund!

Liebe Grüße
Florian


Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Florian Melcher

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Mon, 15 Feb 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/elchtaxi/2051/
Innensechskantschlüssel Kupplungsglocke für Volvo Oldtimer https://www.skandix.de/de/aktuell/innensechskantschluessel-kupplungsglocke-fuer-volvo-oldtimer/2046/
Dieser Innensechskantschlüssel erleichtert den Getriebeausbau und -einbau bei Volvo-Fahrzeugen mit M4, M30, M40 und M41 Getrieben erheblich.

Die Demontage des Getriebes von der Kupplungsglocke ist bei so einigen Volvo-Oldtimern für den Kupplungswechsel nötig. Das ist vor allem beim PV eine sehr enge Angelegenheit, weil die oberen Schrauben kaum erreichbar sind. Von Volvo gab es da früher mal mehrere Spezialschlüssel, davon ist aber schon seit langem keiner mehr erhältlich.

Weil uns das selbst schon lange und oft geärgert hat, haben wir die Initiative ergriffen und bieten nun ein gut anwendbares Werkzeug für diesen Zweck an:

Neuer, extra langer Innensechskantsteckschlüssel 3/8" für die 3/8"-Ratsche. Vorne mit Kugelkopf, damit man ihn auch leicht anwinkeln kann. Damit lassen sich die Schrauben ordentlich lösen und herausdrehen, was mit den handelsüblichen Größen dieser Schlüsselweite kaum bis nicht machbar ist.

Vorteile:

  • ersetzt nicht mehr erhältliches Originalwerkzeug
  • erleichterte Montage des Getriebes
  • Zeitersparnis

Fahrzeuge:

  • Volvo PV444, 445, PV544, P210
  • Volvo 121, 130, 220
  • Volvo P1800, P1800ES
  • Volvo 140
  • Volvo 164
  • Volvo 240

Für Getriebetypen:
M4, M30, M40, M41


Ersetzt Volvo Originalnummern:
9992426
9992428
9992487

Der neue Schlüssel ist unter Artikel Nr. 1080937 ab sofort im Shop erhältlich.

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Mon, 08 Feb 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/innensechskantschluessel-kupplungsglocke-fuer-volvo-oldtimer/2046/
Buckelvolvo Story: Mit der "Arche" durch die Apocalypse https://www.skandix.de/de/aktuell/buckelvolvo-story-mit-der-arche-durch-die-apocalypse/2045/
Diesen interessanten Bericht über seinen Volvo PV mit einer spannenden Story stellte uns Detlev Lehmann zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen!




Zuerst ein paar Infos zu uns:

Ich bin Detlev Lehmann, geboren 1953, aufgewachsen im Westberlin der Nachkriegs- und Mauerzeit. Schon früh zeigte sich bei mir eine gewisse Begabung was das Gestalten anging. Ich war immer am kritzeln oder am irgendwas basteln. Das wurde mit der Zeit nicht besser und so blieb mir keine andere Wahl, als einen kreativen Beruf zu wählen. Ich habe dann Graphik- Design studiert, aber zu meinem Job als Airbrusher bin ich über die Farbgestaltung meiner umgebauten Honda CB 500 Four gekommen. Nachdem ich diese mit der Spraydose und selbstgeschnittenen Schablonen aus D-Ce-Fix Folie mit Motiven versehen hatte, kamen die Motorradkumpels und wollten auch etwas in der Art. Schnell lernte ich dazu, schaffte mir Spritzpistolen und eine Airbrush an, was zur Folge hatte, dass mein Vater seine zur Lackierkabine umfunktionierte Garage für Jahre nicht mehr benutzen konnte (danke Vater!).

Die entscheidende Wendung kam dann aber 1978, als ich eine nette Motorradfahrerin kennenlernte, die ihre brandneue Honda CB 400 Four umgestalten wollte und auch schon ein paar Ideen hatte. Das einfachste für sie war wohl, sich den Schrauber und Airbrusher einfach anzulachen. Diese Frau war Marianne Munzel und sie ist bis heute meine Gefährtin und Muse. Zusammen hatten wir die tollsten Einfälle und was noch viel besser war, viele davon nahmen auch Gestalt an. Unsere Hondas haben wir noch heute.

Der zweite wichtige Schritt war dann, als ihre Mutter einen Schweden kennenlernte. Damit war der Weg Richtung Buckel frei, denn die wollte damals in Schweden kaum einer mehr haben. Unser erster war 1980 ein 544 von 1960, ein Scheunenfund für gut 1000,- DM. Der war zwar eine Grotte, aber im Winter einfach großartig (im Sommer fuhren wir ja weiterhin nur Motorrad). Außerdem war er leicht zu reparieren und wir hatten definitiv Blut geleckt. Erste Kontakte in die sich langsam bildende Volvoszene führten dann 1982 zum Erwerb der Basis für den Umbau zu unserer "Arche".

Der ist auch ein PV 544 A Baujahr 1960, gekauft in Schweden aus Erstbesitz und wir fuhren ihn zwei Jahre im Originalzustand. Er zeigte dann aber doch deutliche Bißspuren vom Zahn der Zeit und Ende '84 war dann der Beginn einer Restaurierung geplant. Ja, wir dachten anfangs nur an eine Aufarbeitung im weitgehenden Originalzustand. OK, eine Zweifarblackierung und vielleicht ein Haubengemälde waren schon angedacht, immerhin war ich ja Airbrusher.

Ich arbeitete damals mit der Lackiererei Bolle in Berlin Neukölln zusammen und so waren die Möglichkeiten zum Umbau deutlich besser als in Vaters Garage. Der Buckel war zwar doch schon ziemlich rostig, aber es hatte noch niemand dran rumgepfuscht. Nachfolgend die durchgeführten Änderungen, wobei uns viele Ideen erst beim Machen kamen.


Karosserie:

Bis auf's Blech abgeschliffen, zu schweißen waren die hinteren Kotflügelaufnahmen, die Enden der Schweller, die Türunterseiten, die Werkzeugmulde und die U- Profile über der Hinterachse. Insgesamt überschaubar. Alle Kanten wurden sandgestrahlt, die ersetzten Türunterteile und die Frontmaske zinkflammgespritzt, alle Reparaturschweißnähte mit Zinn egalisiert, grundiert mit Epoxy-Primer, nach dem Grobspachteln literweise Spritzspachtel über dem Auto verteilt und geschliffen, geschliffen, geschliffen!

Vier neue Kotflügel (gab's damals noch bei Volvo!) provisorisch montiert, einen Frontspoiler aus Aluminium getrieben (war auch mit dem TÜV abgesprochen), Tankdeckel samt Mulde aus einer damals aktuellen S-Klasse mit Heckschaden geschnitten, an passender Stelle in den Kotflügel eingebaut und mit Zinn der Rundung angepasst. Der Einfüllstutzen des Tanks wurde entsprechend verkürzt.

Für die Schalthebelrückverlegung den Kardantunnel abgeändert (den Overdrive haben wir erst später eingebaut), Halterungen für die neue Rückbank angefertigt, ebenso Rahmen für die Schalensitze.

Nach Abschluß aller Arbeiten haben wir noch Alu- Innenkotflügel von Lokari montiert. Das Beste was man seinem Oldtimer antun kann.


Lackierung:

Eigentlich sah unser grobes Konzept (ja wir hatten eins, wenn auch nicht viel davon übrig blieb) vor, dass der Wagen grün und hübsch werden sollte- den Innenraum und den Unterboden hatten wir schon dunkelgrün lackiert- und dass auf Hauben und Türen Motive entstehen sollten. Für diese hatte ich schon zwei Din A4 Blätter mit Skizzen angefertigt, wo schon einige der Charaktere vorkamen. Das Thema war so etwa "unser Planet nach uns, nun endlich friedlich", die einzelnen Bilder wollte ich dann vor Ort improvisieren, so arbeitete ich immer am liebsten. Da war dann das Problem des Übergangs vom Motiv in die Lackfläche, das man durch einfaches Fading bewerkstelligen kann, aber ich dachte mir, ein Rahmen aus Blättern würde sich natürlich im Grün verlieren können. Als ich mit dem skizzieren der Blätter zum Spaß einfach weitermachte bis zum nächsten Bild, fanden wir den Eindruck toll und entschieden uns, einfach alle grünen Flächen mit Blättern zu bedecken. Au Mann, mein Rücken schmerzt noch heute wenn ich an das Dach denke!

Kaum 186 Stunden vergingen und schon war ich mit allem fertig (jede Stunde wurde gezählt, weil ich ahnte, welche Frage man mir später stellen würde). Den Klarlack trugen wir sektionsweise auf, um die schon fertigen Motivteile zu schützen, weil alles ca. 6 Wochen dauerte. Nach dem letzten Lackiergang folgten ein Zwischenschliff mit 800er Papier und weitere 3 Schichten Klarlack. Ingesamt 11 Liter Klarlack wurden verbraucht, was unsere Menge an eingesetzten Lackmaterialien auf knapp 60 l brachte (das meiste davon haben wir aber wieder abgeschliffen).



Motor und Antrieb:

Da wir uns, aus welchen Gründen auch immer, dazu entschieden hatten, wirklich alles anders zu machen als der Mainstream-Buckelschrauber, blieben wir beim B 16. Im Original ein B 16 A, bauten wir um auf B 16 B mit 2 SU H4 Vergasern und passender Nockenwelle sowie erhöhter Verdichtung. Seit 2012 verhilft ein elektronischer 123 Zündverteiler der Maschine zu einem nie dagewesenen stabilen Leerlauf. Der Fächerkrümmer ist ein Eigenbau aus Edelstahl. Getriebe vom Amazon, M41 mit Overdrive, gekürzte Schalthebelrückverlegung vom 140er und HInterachse mit kürzerer Übersetzung (4,56 : 1 statt 4,10 : 1). Drahtspeichenräder mit Zentralverschlussadapter MWS Dunlop 5 1/2 Jx15, Spurverbreiterung insgesamt 60 mm, Reifen 195/60 15. Vorne Spax Dämpfer, hinten Monroe Load Levellers mit Niveaulift, eigentlich für einen Opel Rekord E Caravan.

Die Elektrik wurde auf 12 V umgebaut, d.h. den Anlasser mit Teilen von einem B18 Anlasser gekreuzt, Drehstromlichtmaschine 55A aus einem VW Passat eingepasst (Halterung selbst gebaut, als Keilriemenspanner fungiert nun ein Wantenspanner aus Edelstahl, jeder TÜV- Prüfer war begeistert von der Idee). Ein elektrischer Lüfter vor dem Kühler sorgt jetzt auch im Stau für Abkühlung. Eine Zweite Batterie ist unter der Rückbank, mit 300A Schaltschütz der vorderen zuzuschalten. Die Bündelung der Zündkabel in einem Rohr hatte ich mir bei einem Bugatti abgeschaut. Die Hebelei hinter dem Lenkrad ist vom VW Polo der ersten Serie und passte nach leichtem Aufschleifen. Die Holzoptik habe ich aufgetragen.

Die vorderen Blinker haben wir, wie unschwer zu erkennen ist, von einem 164er übernommen. Wir hatten mal einen als Winterauto (eine absolut tolle Kiste übrigens) und mir fiel auf, dass die Rückseite der Blinker genau dem Bogen der Buckelkotflügel in Stoßstangenhöhe entsprach. Da sie auch viel lichtstärker als die Buckel- Eierbecher sind - das separate Standlicht sieht auch schick aus- machten wir einfach kein Loch in die neuen Kotflügel und klemmten die Blinker auf die Stoßstange.

Ein elektronisches Onboard- Ladegerät wird, wenn man den Stecker an eine Steckdose anschließt, per Relais mit der Batterie verbunden. Wir dachten damals schon an die Winter- Standzeiten und auf Shows ging einem so auch nicht der Strom aus. Insgesamt wurden über 900m Kabel verbraucht, kein Teil des original Kabelbaums blieb übrig. Glücklicherweise hatten wir für diese Aufgabe meinen Bruder und unseren Freund Alex, denn von Elektrik verstehe ich nicht wirklich was.


Innenraum:

Ursprünglich hatten wir nur vor, ein 38cm Momo Holzlenkrad einzubauen. Das gab's als Zubehör für den 740er und wir hatten das OK unsreres TÜV- Ingenieurs für unsere selbstkomponierte Nabe. Schalt- und Handbremsgriff wollten wir aus Holz machen und einen Furnierstreifen auf's Armaturenbrett kleben. Doch dann entdeckten wir im Zuge der Restaurierung dass man das Original- Armaturenbrett einfach so rausschrauben konnte. Wir entschieden uns dann komplett aus Holz mit einer Unterkonstruktion aus Aluprofilen neu zu bauen (gut dass wir nicht wussten, worauf wir uns da eingelassen hatten).

Das Holz ist Mahagoni (so nebenbei hatte ich auch schon früher Möbel gebaut und Vaters Hobby- Holzwerkstatt war enorm hilfreich). Das hatten wir sehr preiswert bei einer Tischlerei abgestaubt, Reste vom Treppenbau die dort abfielen. Insgesamt fertigten wir 44 Teile an, von komplexen, in drei Ebenen zu bearbeitenden Formstücken bis zu einfachen Knöpfen für die Sitzverstellung. Mehr als 500 Stunden vergingen bis alles passte und nicht alles ging problemlos, um es mal freundlich auszudrücken! Die Oberflächen wurden dann in 6 Arbeitsgängen mit Bootslack lackiert. Alle Teile werden mit Edelstahl Inbusschrauben M5 und M6 zusammengehalten, sodass man nur 2 Schlüssel zum Zerlegen braucht. Auf eine unsichtbare Befestigung haben wir aus praktischen Gründen verzichtet.

Die Mittelkonsole ist durch eine Edelstahljalousie zu verschließen. Durch die Konsole war auch die Verlegung des Schalthebels nötig und die Motorhaubenverriegelung wird jetzt elektrisch durch einen Scheibenwischermotor bewerkstelligt. Dazu auch die zweite Batterie unter der Rückbank, denn wie bekommt man die Haube auf, wenn die Batterie im Motorraum platt sein sollte?

Eine Zentralverriegelung aus dem Zubehörmarkt hielten wir auch für nötig (es war gar nicht so einfach, die Buckel- Türmechanik passend umzurüsten). Elektrische Fensterheber vom 240er waren schon leichter zu adaptieren.

Die Schalensitze mit vorklappbaren Rückenlehnen sind ursprünglich von Recaro und stammten aus einem Mini Cooper, der sich überschlagen hatte. Die Rückbank mit einzeln vorklappbaren Rückenlehnen spendete ein Ford Capri II (der mit der Heckklappe). Jetzt kann man doch tatsächlich vom Kofferraum aus nach innen durchladen, wie modern. Apropos Kofferraum, die leidige Kofferklappenarretierung wurde durch eine Gasdruckfeder ersetzt, man hat jetzt viel weniger Beulen auf der Stirn.

Sicherheitsgurte mit Aufrollautomatik und verdeckten Rollen wurden vorne wie hinten eingebaut. Leider gab es die damals nur in Schwarz.

Nicht unerwähnt bleiben sollte noch, dass mehr als 50 Teile beim Verchromer landeten, die Stoßstangen natürlich, aber auch die inneren Türfensterrahmen und die A- Säulen Abdeckungen. Irgendwie mögen wir wohl Chrom.

Die Polster wurden komplett neu bezogen mit beigem und braunem Montara, einem Polsterstoff. Da meine Marianne in der Schule nähen gelernt hatte und außerdem eine Nähmaschine besaß, übernahm sie die Aufgabe. Sie lief hier wirklich zur Höchstform auf, wie auch schon bei der Holzbearbeitung so manches Teil von ihr bearbeitet wurde. Immer wenn beim Schleifen meine Hände zu groß waren, war Marianne zur Stelle, wie sie auch die die gesamte Umbauphase über weit mehr als nur moralisch unterstützend war. Das Auto ist wirklich unser Baby!

Die Bauzeit vom Zerlegen bis zum TÜV- Termin war von Januar '85 bis Anfang August '87, einige längere Pausen traten ein, weil wir zwischendurch auch mal die Schnauze voll hatten. Gut 1800 Stunden lagen hinter uns, als am 26.8.1987 die Wiederzulassung erfolgte, und nein, wir sind nicht beim ersten mal durchgekommen, weil die neuen Bremsen schiefzogen. Aber einen schönen Auftritt haben wir da schon hingelegt, sogar aus den Büros wollten die Leute unter den Wagen.


Viele Sachen waren damals noch nicht fertig und wurden erst später nachgeholt. So hatten wir Anfangs mit Blättern bemalte Kronprinzfelgen drauf, die Speichenräder folgten erst zum Auftritt auf der Bilsport Custom Motorshow in Jönköping Ostern '88. Die neue Hinterachse und der Overdrive kamen 1990 dazu. Der Auspuffkrümmer wurde nach mehreren gebrochenen Originalteilen 2007 anlässlich einer grossen Motorüberholung in Angriff genommen und die bisher letzte Maßnahme war der Ersatz der beim Umbau verwendeten schwarzen Gurte durch beigefarbene.

Einige interessante Erfahrungen machten wir während des Bauens und auch danach. Als wir Freunden aus der Volvoszene anfangs von unserem Vorhaben erzählten, hörten wir oft:"Wollt ihr ihn versauen?" Die, die die Plackerei beim Umbau mitbekamen, wechselten eigentlich alle auf unsere Seite, auch wenn sie nicht nachvollziehen konnten, was wir da trieben. Doch im Volvoclub Deutschland war die Ablehnung teilweise offensichtlich. Es war uns klar, dass die Arche polarisieren wird, doch die Arroganz der Originalitätsfraktion ist hierzulande einfach viel größer als in anderen Ländern. Wenn hier Verständnis für den Umbau eines Autos aufgebracht wird, dann nur wenn man es schneller machen will. Nur einfach "schöner" trifft meistens nur auf Kopfschütteln. Kamen wir mit einem Skeptiker aber erst einmal ins Gespräch mussten die meisten dann doch die Qualität unserer Arbeit anerkennen. Doch außerhalb der Volvoszene ist die Akzeptanz wirklich beeindruckend. Wir haben einige unser besten Freunde durch dieses Auto kennengelernt und wir kommen immer wieder mit Leuten ins Gespräch, die sonst einfach weitergegangen wären.

Ab dem Tag der Wiederzulassung waren wir mit der "Arche" unterwegs. Vom Treffen auf der grünen Wiese bis zur größten Custom Car Show Europas war alles dabei, wir wurden wirklich rumgereicht. Selbst auf dem Stand der Volvohändler auf einer Berliner Automesse sorgten wir für Publikumsinteresse. Stockholm, Antwerpen, London, Luzern und München- um nur die größeren Orte zu nennen- wurden von uns in den nächsten 5 Jahren heimgesucht, und natürlich alles auf eigener Achse! Von jeder Veranstaltung nahmen wir mindestens einen Pokal mit nach Hause. Auf die "Peoples Choice" Trophäe, die wir 1988 in Vallåkra gewannen, sind wir aber bis heute besonders stolz.

Danach wurde es dann etwas ruhiger, doch wir waren häufig im Urlaub mit dem Buckel unterwegs und wurden oft spontan zur Teilnahme an lokal stattfindenden Volvo- oder sonstigen Oldtimerveranstaltungen genötigt. Das waren dann immer Ferienerlebnisse der besonderen Art. In den letzten zehn Jahren sind dann aus familiären Gründen andere Dinge wichtiger geworden und wir waren nur noch sporadisch auf Achse, doch solange wir in der Lage sind, das Lenkrad zu bewegen, wird die Arche weiter rollen.


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Mon, 01 Feb 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/buckelvolvo-story-mit-der-arche-durch-die-apocalypse/2045/
Schaltmanschetten in Leder für Volvo Klassiker https://www.skandix.de/de/aktuell/schaltmanschetten-in-leder-fuer-volvo-klassiker/2043/
Im Gegensatz zu anderen klassischen Fahrzeugen wie Alfa Romeo oder BMW wurden bei Volvo bis zur 164er Serie die Schaltmanschetten immer aus Gummi, niemals aus Leder verbaut. Das ist zwar gut gegen die Geräusche vom Getriebe und Motor; sieht aber nicht besonders hochwertig aus. Um den Innenraum aufzuwerten, haben wir für die alten Volvos Manschetten aus Leder fertigen lassen.

Der Einbau ist ganz einfach. Diese Manschetten werden einfach über die vorhandene Gummimanschette gezogen. Dazu muss nur der Schaltknauf abgedreht und die Ablage abgenommen werden. Zudem sollte der Teppich und die Dämmmatte angehoben werden um die Manschette darunter zu befestigen oder sie mit der orginalen Gummimanschette zu verkleben.

Beim Volvo P1800E/ES ist eine Ablage serienmäßig verbaut. Für den Volvo Amazon bieten wir solche Ablage als Zubehör an. Die Ledermanschette wirkt in Kombination mit einer Ablage besonders gut.
Eine Ablage sollte auch vorhanden sein, damit die Manschette vernünftig in ihrem Sitz bleibt und der Ansatz unten abgedeckt ist.



Artikel Nr. 1076495
passend für folgende Fahrzeuge:

  • Volvo PV444, PV544 "Buckelvolvo", P210 "Duett"
  • Volvo 120, 130, 220 "Amazon"
  • Volvo 140 (bis 1972)



Artikel Nr. 1076269
passend für folgende Fahrzeuge:

  • Volvo P1800E (ab 1970)
  • Volvo P1800ES
  • Volvo 140 (ab 1972)
  • Volvo 164





Ablage Mittelkonsole mit Uhrengehäuse für Volvo Amazon 1052807 Ablage Mittelkonsole mit Uhrengehäuse für Volvo Amazon
Zeituhr System VDO 1055132 Passende Uhr

Ablage Mittelkonsole für Volvo Amazon 1052144 Ablage Mittelkonsole für Volvo Amazon

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Mon, 25 Jan 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/schaltmanschetten-in-leder-fuer-volvo-klassiker/2043/
Abzieher Lenkhebel für Volvo Oldtimer https://www.skandix.de/de/aktuell/abzieher-lenkhebel-fuer-volvo-oldtimer/2041/
Für die Volvo-Oldtimer mit der Gemmer- bzw. Schneckenlenkung haben wir jetzt einen hochwertigen Abzieher für den Lenkhebel im Programm. Die drei von Volvo dafür vorgesehenen Werkzeuge sind schon sehr lange nicht mehr lieferbar.

Wir wissen um die Schwierigkeiten, die diese Demontage verursachen kann:
Der Lenkhebel sitzt durch Alter und Korrosion extrem fest auf der Welle, wenn man mal den Wellendichtring oder das ganze Lenkgetriebe tauschen möchte.
Handelsübliche Zwei- oder Dreiarmabzieher ohne Arretierung rutschen haltlos ab. Kugelgelenkabzieher sind unterdimensioniert. Erwärmen sollte man den Lenkhebel auch nicht allzu sehr, sonst ist er hinterher unbrauchbar.

Um das zu vermeiden bietet das neue Produkt folgende Vorteile:
Unser Abzieher ist überaus stabil, er kann nicht abrutschen. Dank Trapezgewinde kann er mit Schlagschrauber verwendet werden. Er bietet allerdings auch die Möglichkeit, ihn mit einem Schlüssel SW27 gegenzuhalten, so dass der Schlagschrauber nicht zwingend erforderlich ist.

Für die Demontage der Lenkhebel mit diesem Abzieher müssen bei den meisten Autos die Lenkgetriebe ausgebaut oder gelöst werden. Auch wenn nur mal der Dichtring unter dem Lenkhebel gewechselt werden soll: Ausbauen ist besser, der Dichtring lässt sich im Schraubstock viel präziser einsetzen.

Er passt grundsätzlich auf alle Lenkhebel der Buckel, Duett, Amazon, P1800, 140 und 164.

Passend für:

  • Volvo PV 444, PV 544 "Buckelvolvo", P210 "Duett"
  • Volvo 120, 130, 220 "Amazon"
  • Volvo 140
  • Volvo 164
  • Volvo P1800, P1800ES

Referenznummern der nicht mehr erhältlichen Volvo Werkzeuge:
9992282, 9992370, 9992195

Der neue Abzieher ist unter der Artikel Nr. 1080547 im Shop erhältlich.

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Mon, 18 Jan 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/abzieher-lenkhebel-fuer-volvo-oldtimer/2041/
Anlasser 12V für Volvo mit B18, B20, B30 Motoren https://www.skandix.de/de/aktuell/anlasser-12v-fuer-volvo-mit-b18-b20-b30-motoren/2039/
Bisher haben wir 12V-Anlasser für die Volvo B18 und B20 Motoren als Austauschteil angeboten. Da es immer schwieriger wird Altteile zum reparieren zu beschaffen, haben wir uns entschieden einen neuen Anlasser anzubieten. Die umständliche Altteilrücksendung und Pfandbeträge entfallen somit.

Obwohl dieser Anlasser (Artikel Nr. 1080893) wesentlich kleiner und leichter als das Originalteil ist, besitzt er die gleiche Leistung. Durch seine Bauform dreht er etwas schneller und der Motor startet meist besser.

Im Gegensatz zum Original ist die Montage leichter. Dadurch dass der Anlasser Gewinde besitzt kann er direkt mit den beiliegenden Schrauben befestigt werden. Es bedarf keiner Muttern und damit auch keinem Gegenhalten bei der Montage mehr.

Der Anlasser passt bei allem B18, B20 und B30 Volvo Motoren, also bei allen Fahrzeugmodellen von 1962 bis 1974 mit 12 Volt Bordnetz.

Vorteile

  • leichtere Montage
  • Neuteil mit modernen Eigenschaften
  • keine Altteilrücksendung, kein Pfand
  • höhere Startdrehzahl

passend für folgende Fahrzeuge:

  • Volvo PV544 "Buckelvolvo", P210 "Duett" (ab 1962)
  • Volvo Amazon (ab 1962)
  • Volvo P1800 alle
  • Volvo 140 alle
  • Volvo 164 alle
  • Volvo 240 mit B20 Motor

ersetzt Artikel Nr. 1001718

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Mon, 11 Jan 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/anlasser-12v-fuer-volvo-mit-b18-b20-b30-motoren/2039/
Abdeckung Scheibenwischerwelle für Volvo 200/700/900/S90/V90 https://www.skandix.de/de/aktuell/abdeckung-scheibenwischerwelle-fuer-volvo-200700900s90v90/2037/
Die Abdeckung der Wischerwelle für Volvo 200/700/900/S90 und V90 ist seit einiger Zeit von Volvo nicht mehr lieferbar. Deswegen haben wir eine Nachfertigung aufgelegt, diese ist nun unter der SKANDIX Artikelnummer 1026119 im Webshop erhältlich.

Die Abdeckkappe ist zwar ein unscheinbares, kaum sichtbares kleines Teil, dennoch ist sie für die Lebensdauer des Wischergestänges sehr wichtig:
Sie schützt die Welle und das Lager des Wischerarms vor eindringendem Schmutz und Feuchtigkeit. Ist die Abdeckung nicht vorhanden, führt das durch eindringenden Schmutz zu einem beschädigtem Lager. Dadurch wird nicht nur das nicht mehr neu erhältliche Gestänge zerstört, auch der Wischermotor ergibt sich irgendwann der erhöhten Last. Meist quittiert er seinen Dienst durch zu starke Erwärmung. Dies meist mit Rauchzeichen wegen dem schmelzenden Lack auf dem Spulendraht. Die erhöhte Leistungsaufnahme vor dem Tod des Wischermotors könnte auch noch weitere Schäden im Bordnetz anrichten.

Eine kleine Ursache mit Folgen also. Dem ist recht einfach vorzubeugen, es muss zur Montage lediglich der Wischerarm abgeschraubt werden, eventuell muss die umgebende Dichtung herausgenommen werden. Dann die defekte Kappe einfach abnehmen und die neue aufstecken.


Passend für folgende Fahrzeuge:

  • Volvo 240, 260
  • Volvo 740, 760
  • Volvo 940, 960
  • Volvo S90, V90 (-98)
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Mon, 04 Jan 2021 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/abdeckung-scheibenwischerwelle-fuer-volvo-200700900s90v90/2037/
Volvo 245 Kombi Mitternachtsblau https://www.skandix.de/de/aktuell/volvo-245-kombi-mitternachtsblau/2017/
Ein Klassiker wird mit Airbrush-Technik aufgefrischt

Da ich in den 90ern immer öfter Aufträge bekam, wo ich nur vor Ort arbeiten konnte (Wandgemälde in Restaurants z. B.), war ein Fahrzeug mit entsprechender Ladekapazität vonnöten. Ein 245er schien uns da naheliegend. Den ersten kauften wir Ende 1991, der hatte einen B19 und kam aus Gent. Taubenblau war er und so unspektakulär wie zuverlässig. Als Ende der 90er dann die Umweltzone in Berlin drohte und wir ohne Kat nicht mehr nach Hause hätten fahren können, war es an der Zeit, sich nach einem anderen umzusehen. Da wir so zufrieden mit dem Modell waren suchten wir nach einem mit Kat aus der letzten Baureihe. Das war gar nicht so einfach. Wir fanden im Frühjahr '99 nach langem Suchen ein Exemplar, Baujahr '91, B230F Motor mit M47 5-Gang Getriebe, 124.000 km auf der Uhr, oft zum Skifahren in die Berge gescheucht und mit einigen Beulen und sichtbarem Rost an der Heckklappe. Dafür war er recht preiswert.

Gleich im Sommer nahm ich ihn mir zur Brust, der äußere Eindruck des Kombis als Werbeträger für einen Airbrusher war doch eher suboptimal. In der Lackiererei Gäbel, mit der ich seit '94 zusammenarbeitete, hatte ich die Möglichkeit, für ein angemessenes Äußeres zu sorgen. Also wurde alles hinter der Rückbank ausgebaut, Stoßfänger, Seitenbeplankung und die Dachreling entfernt. Die Heckklappe war schlimmer als sie aussah. Das ominöse, angepunktete Blechprofil, das die Dichtung hält, war unten teilweise schon weggerostet. Auch die Rahmen der Seitenscheiben sahen nicht gut aus und in den Reserveradmulden hauste der Gilb. Außerdem hatte das Auto vorn links einen neuen Kotflügel (der hatte nämlich kein Loch für die Beplankung der letzten Bauserie) und in der Fahrertür und unter dem Bodenteppich fand ich Glaskrümel. Offenbar hatte der Kombi mal einen Unfall.


Nun sollte das ja keine Luxussanierung werden und so wurde nur gründlich geschliffen, ein bißchen sandgestrahlt, der bewährte Epoxy-Primer aufgebracht und gespachtelt. Die Originalfarbe war Midnattsblå 604 und so keimte die Idee auf, eine Nacht- und eine Sonnenuntergangsszene aus unserem Lieblings-Urlaubsland mit unseren Lieblings-Fahrzeugen auf die Seiten zu bringen. Die Haube sollte schon aus Zeitgründen kein Motiv bekommen. Jeweils zwei Tage benötigte ich für eine Seite, komplett in Freihandtechnik mit der Airbrush ausgeführt. Die Besonderheit war dabei, dass so gut wie alle Farbtöne durch Abtönen der Grundfarbe Mitternachtsblau entstanden. Als ich dann mit allen fertig vorbereiteten Teilen am Freitag Vormittag auf Zugang zur Lackierkabine wartete, ergab sich durch eine Änderung im Zeitplan eine Wartezeit bis zum Mittag. Die schon mit blauem Basislack vorlackierte Hecktüre stand da so rum, die Farben der Seitenmotive hatte ich noch nicht entsorgt, also warum nicht hinten auch noch was draufbrushen? So entstand die Brandung an den Schären als Lückenfüller.

Technische Verfeinerungen

Da der 245er unser Alltagsauto war, ließen wir ihn wie jeder normale Autobesitzer bei Problemen von Fachbetrieben reparieren und ggf. auch umbauen. So wurde er z.B. auf Euro 2 umgerüstet und bekam mal eine neue Frontscheibe, weil die alte doch sehr zerkratzt war. Die entscheidende Änderung betraf aber das Fahrwerk. Da Volvo den letzten Modellen ja nicht mal mehr einen Stabilisator an der Hinterachse gönnte, war das Fahrverhalten, gelinde gesagt, etwas behäbig. Erprobte Abhilfe versprach der Einbau von Fahrwerkskomponenten vom Turbo, wie Stabis und Federbeine. Lesjöfors Federn sorgten für 30 mm Tieferlegung, die Hinterachse wurde um 40 mm spurverbreitert und bekam die bewährten Monroe Load Levellers spendiert. Wir hatten auch noch 4 Virgo Felgen aufgetrieben, die ich noch passend lackiert habe und 205/60er Reifen kamen drauf. Danach war das Auto nicht mehr wiederzuerkennen. Als wir z.B. 2007 mit dem 245er statt mit dem zu der Zeit motorlosen Buckel zum Volvotreffen auf dem Gotthardpass fuhren, musste sich niemand hinter uns langweilen, so drosch ihn Marianne um die Serpentinen. Nur unsere Traggelenke hatten eine wirklich schlechte Zeit!

In den nächsten Jahren tat er nach Volvo-Art brav seinen Dienst, nur zweimal traten größere Probleme auf. Das erste stellte unsere Geduld auf eine harte Probe. Irgendwann leuchtete die Gemischkontrollleuchte auf. Ich schätze, alle ahnen schon, was folgte. Ich kürze hier einfach mal ab, doch es wurden in den nächsten Jahren von diversen Werkstätten wirklich alle Teile, die auch nur entfernt mit der Abgasregelung zu tun hatten, ausgetauscht (inklusive Steuergeräte). Manchmal war für ein paar Monate Ruhe, ein andermal nur für einen Kilometer. Es lag dann letztendlich wohl an ein paar Signalkabeln und seit ein paar Jahren funktioniert wieder alles klaglos.

Dann stellten wir eine Durchrostung am Bodenblech und der Querversteifung unter dem Fahrersitz fest. Dieses Profil war bei näherer Betrachtung leicht verformt und die Punktschweißnaht zum Boden war leicht aufgebogen, sodass sich dort die wohlbekannten chemischen Reaktionen einstellten. Wir fanden unter dem Bodenteppich bei dieser Gelegenheit auch noch mehr Glasreste. Anscheinend waren die Unfallschäden wohl doch etwas umfangreicher gewesen. Bei genauer Betrachtung hatte die Unterseite vom Schweller unter der Fahrertür eine leichte Wölbung nach oben. Bei dem ominösen Unfall muss der Kombi in einen Graben o.ä. gerutscht sein, der Unterboden incl. Schweller bekamen Bodenkontakt und die Nähte gingen auf. Aus Zeitmangel wurde auch das nur lokal behoben.

Generalüberholung zum 25. Geburtstag

Als er 2016 25 Jahre alt wurde, waren einige Problemstellen nicht mehr zu übersehen. Wir hatten ihn ja auch nicht wirklich gepflegt und wir mussten uns so langsam entscheiden, ob wir ihn behalten und zum Oldtimer machen wollten. Wirkliche Altenativen gab es nicht, vor allem da wir inzwischen eine ausgeprägte Neuwagenallergie entwickelt hatten. Da ich mich einige Jahre zuvor aus dem Airbrushbusiness zurückgezogen hatte, fragte ich bei meiner alten Lackiererei Gäbel an, ob die Überholung nicht dort mit meiner Mithilfe vonstatten gehen könnte. Kein Problem, sagte man mir und so fuhr ich für die nächsten 8 Monate wieder an meine alte Arbeitsstätte.

Ja, 8 Monate, denn es war doch viel mehr zu tun, als wir befürchtet hatten. Aber wir konnten jetzt einfach nicht mehr zurück. Ich will hier nicht mit Details langweilen sondern nur die "Highlights" erwähnen. So hatte sich durch die Luftführung von den Lüftungsschlitzen zu den Schwellern durch Flugsamen ca. 10 Liter Kompost in denselben angesammelt. Die wurden dann großflächig erneuert. Die hinteren Radläufe waren auch dran, rechts komplett ersetzt, links teilweise. Am meisten gewundert haben wir uns über durchgerostete U-Profile über der Hinterachse. Die sind dort wegen der Feder- und Stoßdämpferaufnahme verstärkt und ca. 5 mm dick. Außerdem waren die hinteren Radkästen durch beschädigten Unterbodenschutz an der höchsten Stelle von außen nach innen durchgerostet. Eine gute Idee ist zudem, das Dichtungsprofil, das oben an der Spritzwand verhindert, dass Luft aus dem Motorraum direkt zu den Lüftungsschlitzen gelangt, mal probeweise abzuziehen. Dahinter waren bei unserem auch Rostlöcher.

Den Frontscheibenrahmen durften wir auch schweißen, da beim Rausschneiden der alten Scheibe durch eine bekannte Autoglasfirma der Rahmen stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, ohne dass der Rostschutz erneuert worden wäre. Undicht war zudem die Verklebung in der linken unteren Ecke, daher auch manchmal die Feuchtigkeit im Fußraum.


Im Sommer 2017 war dann alles fertig und diesmal haben wir auch auf den Hohlraumschutz geachtet: Mike Sanders Fett bis es überall rauslief. Snow Caps über den Lüftungsschlitzen beugen jetzt hoffentlich einem neuen Schwellerbiotop vor und die hinteren Radkästen sind jetzt nur noch satt lackiert und mit Wachs geschützt. So kann ich in Zukunft Beschädigungen früh erkennen. Für's H-Kennzeichen in 2 Jahren ist also alles vorbereitet.

Inzwischen gehört der Kombi ja auch zu den Exoten auf der Straße und wenn ich beim Baumarkt 2m lange Platten im Heck verschwinden lasse, dann weiß ich, dass wir uns richtig entschieden haben.

Bilder: Detlev M. Lehmann, Beitrag mit freundlicher Erlaubnis von GÄBEL Lack & Karosserie, Berlin

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Mon, 28 Dec 2020 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/volvo-245-kombi-mitternachtsblau/2017/
Lüsterklemmen Volvo Original https://www.skandix.de/de/aktuell/luesterklemmen-volvo-original/2036/
Immer wieder wird von Fachleuten darauf hingewiesen, dass Lüsterklemmen nicht in die Elektrik von Autos gehören. Alle Verbindungen sollen gelötet sein oder über Steckverbindungen ausgeführt werden.

Neulich war unser Freund Holger mit seinem Volvo PV444LS von 1957 bei uns und durch Zufall fiel der Blick auf die verbaute Lüsterklemme im Motorraum. Gerade als als er aufgrund des begangenen Frevels abgestraft werden sollte, erkannten wir dass es sich bei der Klemme um ein originales Bauteil handelt!

Es ist eigentlich auch nicht richtig, das Schraubklemmen nicht in ein Auto gehören, sie werden sogar heute noch verwendet: In fast jeder Anhängersteckdose! Früher wurden sie auch häufig z.B. an Leuchten oder Sicherungshaltern genutzt.

Durchgesetzt hat sie sich nicht, weil sie keinen Feuchtigkeitsschutz und keine Zugentlastung bietet. Im Übrigen sind im Fahrzeug nur flexible Leitungen verlegt. Um eine Lüster- oder auch Schraubklemme zuverlässig verwenden zu dürfen, muss man mittels Aderendhülse aus der flexiblen eine starre Leitung machen.

Moderne Steckverbindungen sind an den Crimpstellen immer zweimal gecrimpt: Einmal auf dem Leiter, einmal auf der Isolierung, wodurch jeder einzelne Leiter schon eine kleine Zugentlastung hat. Die Steckergehäuse sind in feuchten Bereichen immer mit einem Nässeschutz in Form von Tüllen und Dichtungen versehen, was bei eine Lüsterklemme einen unverhältnismäßigen Aufwand darstellen würde.
Moderne Steckverbinder sind einfach preiswerter und schneller zu montieren und bieten darüber hinaus ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.

Zum Schluß:
Der Name "Lüster" stammt übrigens von dem so genannten Kronleuchter und seiner Anschlußmethode.

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Mon, 21 Dec 2020 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/luesterklemmen-volvo-original/2036/
Heckklappengriff Reparatursätze Volvo 700/900/V90 https://www.skandix.de/de/aktuell/heckklappengriff-reparatursaetze-volvo-700900v90/2034/
Neue Reparatursätze für den Öffner im Heckklappengriff.

Fast jeder, der schonmal einen Volvo-Kombi der Fahrzeugmodelle 745/765/945/965/V90 länger gefahren hat, kennt das Problem: Der Öffner im Heckklappengriff klemmt. Nach dem Betätigen stellt er sich nicht oder nur teilweise in seine Ausgangsposition zurück. Schlimmstenfalls ist dann nach dem Schliessen die Heckklappe nicht richtig verschlossen und geht während der Fahrt von allein wieder auf.

Von Volvo selbst gab es bisher nur die Möglichkeit, den Griff komplett zu tauschen. Dieser ist recht teuer und in der frühen Version bis 95 mittlerweile auch nicht mehr lieferbar. Die spätere Version muss obendrein noch lackiert werden.

Schuld daran ist eigentlich nur die rostige Welle des Öffners und eine ermüdete oder gebrochene Feder.

Das haben wir zum Anlass genommen, dafür einen Reparatursatz zu entwickeln, der eine einfache, nachhaltige und wirtschaftliche Reparatur ermöglicht. Diese ist obendrein auch haltbarer als die Originalvariante, weil die Welle nun aus isoliertem Edelstahl ist und nicht mehr korrodieren kann. Die Rückstellfeder ist nach dem Originalmuster gefertigt.

Vorteile:

  • preiswert
  • langlebig durch Edelstahlwelle und neue Rückstellfeder für den Öffner
  • keine Lackierarbeiten nötig
  • sichere Funktion des Öffners
  • nachhaltig: Der Heckklappengriff wird instand gesetzt und nicht weggeworfen






Artikel Nr. 1074378:

  • Volvo 740 Kombi
  • Volvo 760 Kombi
  • Volvo 940 Kombi (-95)
  • Volvo 960 Kombi (-95)






Artikel Nr. 1080367:

  • Volvo 940 Kombi (95-)
  • Volvo 960 Kombi (95-)
  • Volvo V90 (-98)
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Mon, 14 Dec 2020 00:00:00 +0100 https://www.skandix.de/de/aktuell/heckklappengriff-reparatursaetze-volvo-700900v90/2034/